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News Archiv - Presseartikel stammen von der Passauer Neuen Presse (Bayerwald Bote)

29.09.2014 Defekte Kühlleitung: Eiszeit kommt mit Verspätung

Regen. Samstag, 4. Oktober 2014, 10.20 Uhr: Spöckner-Cup zum Gedenken an Franz Zwiebel – so steht es im Turnierplan 2014/15 der Eishalle Regen. Wegen des Defekts an der Kühlleitung kann der Plan nicht mehr gehalten werden. Der SC Zwiesel, der das Traditionsturnier veranstaltet, muss nach Waldkirchen ausweichen.

Am kommenden Wochenende werden die ersten Schichten Wasser auf dem Betonboden zu Eis werden. "Wenn alles gut geht", sagt Eismeister Herbert König. Denn gestern konnte er noch nicht definitiv sagen, wann er mit dem Eismachen beginnen kann. Wie berichtet, hat es einen Defekt in der Kühlmittelleitung gegeben. Die Leitung ist zwar mittlerweile geschweißt, wie Herbert Unnasch, Leiter der Eishallen-Betriebs-Gesellschaft, berichtet, aber der Saisonauftakt muss noch warten.

"Wir warten auf den Betonbauer, der die Öffnung wieder verschließt", sagt König. Wie teuer der Defekt ist, sei noch nicht exakt zu sagen, Unnasch rechnet mit rund 20.000 Euro. Die Kosten übernimmt die GmbH, sie werden das zu erwartende Betriebsdefizit vergrößern, mehr belastet wird dadurch auch der Haushalt der Stadt Regen. Im Vertrag, der den Betrieb der Eishalle durch die gemeinnützige GmbH regelt, ist festgeschrieben, dass das Betriebskostendefizit der Halle zu 75 Prozent vom Landkreis Regen und zu 25 Prozent durch die Stadt Regen getragen wird.


16.09.2014 Ammoniak-Leck: Saisonauftakt in Gefahr

Regen. "Hier riecht man’s", sagt Herbert König und deutet auf die Stelle im Betonboden der Regener Eishalle. Wer schnuppert, der bemerkt den stechenden Geruch von Ammoniak, das Mittel, das in der Kälteanlage der Eishalle fließt. Wie berichtet, ist der Geruch am Samstag bemerkt worden. Die in der Eishalle laufenden Spieletage wurden daraufhin abgebrochen.

König, der als Dienstleister den Eishallen-Betrieb für die gemeinnützige Betreiber-GmbH organisiert, war gestern dabei, das Holzpodest an der Bande abzubauen. Hier befinden sich Fugen im Betonboden, vermutlich tritt hier das Ammoniak aus. "Das Leck in den Kühlleitungen kann aber auch woanders sein", meint König. Eine Spezialfirma wird den Betonboden aufschneiden müssen, damit das Leck gesucht und gefunden werden kann. Ein Leck im Kühlkreislauf hat schon einmal, noch in den 1990er Jahren, den Saisonstart verzögert.

Eine Woche dauere es, bis die Eisfläche aufgebaut ist, bis alle Linien und Markierungen aufgebracht sind. Der Saisonauftakt ist für 4. Oktober geplant. Wenn das Leck nicht schnell geflickt werden kann, ist dieser Termin in Gefahr.


15.09.2014 Ammoniak-Geruch in der Eishalle: Spieletage abgebrochen

Regen. Ausgespielt: Die 3. Regener Spieletage mussten am Samstagabend abgebrochen werden. In der Eishalle war leichter Ammoniakgeruch festgestellt worden. Aus Sicherheitsgründen sind die Besucher, rund 100 waren in der Halle, gebeten worden, die Halle zu verlassen, wie Organisator Martin Vanek berichtet.

Die Feuerwehr Regen rückte mit einem Messgerät an, das bestätigte den Verdacht. In einer Hallenecke war das Ammoniak in der Luft nachzuweisen. "Die Konzentration war nicht sehr hoch", so Vanek, der auch berichtet, dass das Verlassen der Halle ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen ist. Wurde die Bande an der Stelle geöffnet, an der der Geruch wahrgenommen worden war, erhöhte sich die Konzentration.

"Ich weiß, wie Ammonika riecht, deshalb ist mir der leichte Geruch aufgefallen", so Vanek, der berichtet, dass die Spieler in der Halle nichts bemerkt hatten.

Der Förderverein für die Eishalle Regen, Veranstalter der Spieletage, muss wegen des Abbruchs damit rechnen, ein kräftiges Defizit einzufahren. Am Samstagabend war das große Schafkopfturnier geplant, für das mehr als 100 Kartler gemeldet hatten. Allein 1000 Euro aus den Startgebühren fehlen jetzt in der Kasse der Spieletag-Organisatoren, dazu der Umsatz aus der Bewirtung "Das Turnier ist eigentlich die Haupteinnahmequelle der Spieletage", so Vanek.

Die Halle wurde am Samstagabend kräftig durchlüftet, die Seitentüren und die Dachfenster geöffnet. Noch am Abend wurde aufgeräumt. "Die Halle ist schon wieder fast leer, nur noch ein paar Kleinigkeiten müssen weg", so Vanek gestern Vormittag.

Nicht vor Ort war am Wochenende Herbert König, der als Dienstleister den Eishallenbetrieb stemmt. "Die Kältemaschine läuft noch nicht, wir müssen am Montagmorgen schauen, ob und wenn ja, wo eine Undichtigkeit im System besteht", sagte er gestern gegenüber dem Bayerwald-Boten. Eine Ferndiagnose konnte und wollte er nicht stellen.

Informiert über den Abbruch der Spieletage wurde auch Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald, die die Veranstaltung am Freitag mit Staatssekretär Bernd Sibler eröffnet hatte. "Die Veranstalter haben richtig reagiert", sagte Ilse Oswald zur vorsorglichen Räumung der Halle. Laut Oswalds Information hat eine Mutter eines Kindes als erste den Ammoniak-Geruch wahrgenommen.

Wie es weitergeht? "Wir müssen am Montag schauen, woran es liegt, ob es ein Leck gibt", so Oswald. Ein Vertreter der Firma, von der die Kälteanlage stammt, wird heute auch vor Ort sein, wenn es um die Fehlersuche geht.


12.09.2014 Eishalle wird drei Tage lang zur Spiel-Welt

Die 3. Regener Spiele sind angelaufen. Am Freitagabend kann noch bis 24 Uhr in der Eishalle aus über 600 Brett- und Kartenspielen ausgewählt werden. Am Samstag ist von 10 bis 24 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Dazu findet am Samstag ab 20 Uhr ein Schafkopfturnier in der beheizten Halle statt.

Die Ehrengäste hatten am Freitagnachmittag das Eröffnungsband noch gar nicht durchschnitten, da war die zehnjährige Karolina schon völlig vertieft in die Arbeit auf dem Bauernhof. Die fünf Playmobil-Welten, auf riesigen Teppichen in der noch riesigeren Eishalle aufgebaut, waren schon am Eröffnungstag ein Renner bei den 3. Regener Spieletagen.

Ebenso wie die 1400 großen Holzklötze, die Holz Schiller den Organisatoren gestiftet hatte . "Sowas haben andere Spieletage nicht", sagt Chef-Organisator Martin Vanek mit Blick auf das Deggendorfer Vorbild, "da können wir unseren Platzvorteil ausspielen." Gerade die "Holzspielzeug-Ecke" will er weiter ausbauen. Im Regal warten Hunderte von Spielen auf die diversen Altersklassen: Von "Monte Drago" und "Abtei der Rätsel" bis hin zu "U-Boot-Jagd" und "Istanbul". Beim Spiele-Angebot haben sich die Regener mittlerweile von den Nachbarn unabhängig gemacht, Förderverein Eissport, Kreisjugendring und BRK-Jugend bestreiten dieses 3. Spiele-Festival aus dem eigenen Bestand. Beim Schirmherrn hat man aber wieder auf den Nachbarlandkreis gebaut – Staatssekretär Bernd Sibler hatte dort als KJR-Kreisvorsitzender einst die Tradition der Spieletage mitbegründet. Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald freute sich, dass in der hart umkämpften Eishalle so unbeschwert gespielt wird. Heilfroh war Vanek gestern, dass man sich mit einer externen Gebläse-Heizung gut gegen die frostigen Temperaturen gewappnet hatte.


11.09.2014 Aufbau für die Spieletage läuft auf Hochtouren

Natürlich ist das "Spiel des Jahres" auch dabei. Das Würfelspiel "Camel up" hat diese Auszeichnung in diesem Jahr erfahren, am Wochenende kann es bei den 3. Regener Spieletagen in der Eishalle getestet werden. Am Freitag um 16 Uhr rollen die ersten Würfel.

Noch ist die Eisfläche leer. "Tische und Bänke aufstellen, Spiele nach Altersklassen sortieren, die Playmobil-Spieleteppiche aufbauen", sagt Monika Hof zu den Arbeiten, die am Donnerstag noch erledigt werden müssen. Mit Martin Vanek und dem Kreisjugendring-Geschäftsführer Ludwig Stecher gehört sie zum Organisationsteam der Spieletage, die vom Eishallen-Förderverein organisiert werden.

Rund 400 Spiele haben sie mittlerweile im Bestand, dazu kommen noch 50, die von Spieleverlagen zur Verfügung gestellt worden sind und die nach den Spieletagen zurückgeschickt werden müssen. Neben den Brett- und Würfelspielen gibt es in diesem Jahr auch einen großen Bereich mit Holz-Bausteinen. Rund 1400 sind es, mit denen gebaut werden kann. Gestiftet wurden sie von der Firma Holz Schiller.

Im vergangenen Jahr waren es rund 1400 Besucher, auf diese Resonanz hofft Martin Vanek auch dieses Mal. Der Vorsitzende des Eishallen-Fördervereins ist so etwas wie der "Vater der Spieletage". Wenn an diesem Wochende Zeit bleibt, dann wird er mit Monika Hof abends noch eine Runde "Werwölfe von Düsterwald" spielen.

Beim Aufbau können sich die Organisatoren auf rund ein Dutzend Helfer verlassen, Mitglieder des Jugend-Rotkreuz werden am Wochenende als Spiele-Erklärer in der Halle unterwegs sein.
- luk

Spieletage: Freitag ab 16 Uhr, Samstag und Sonntag ab 10 Uhr in der Regener Eishalle; Eintritt frei; verschiedene Spiele-Schulen und Wettbewerbe; am Samstag ab 20 Uhr Schafkopfturnier des Fördervereins "Eishalle; weitere Infos: www.regener-spieletage.de


10.09.2014 Drei Tage lang würfeln, karteln und tüfteln

Regen. Noch ist es ziemlich ruhig in der Regener Eisstadion, ab Mittwochnachmittag beginnt die große Verwandlung der riesigen Halle. Dann beginnen zahllose Helfer mit dem Aufbau, am Wochenende finden wieder die Regener Spieletage im Eisstadion statt.

Das Organisationteam kann mittlerweile schon auf seine Erfahrung bauen, zum dritten Mal finden die Spieletag in diesem Jahr in Regen statt. Verantwortlich zeichnen Martin Vanek vom Förderverein Eissport Regen und der Kreisjugendring. Erstmals führen sie die Spieletage in diesem Jahr nur mit eigenen Spielen durch – die Leihgaben vom KJR Deggendorf, die in den vergangenen Jahren stets genutzt wurden, werden heuer nicht gebraucht. "Wir uns in den letzten Jahre gut eingedeckt", sagt Vanek. Mehrere Sponsoren und Unterstützer greifen den Machern kräftig unter die Arme. So durfte Martin Vanek auch von der Stiftung der Passauer Neuen Presse für diese 3. Regener Spieletage wieder eine Unterstützung von 500 Euro in Empfang nehmen.

Gespielt, gewürfelt, gekartelt und getüftelt wird in der Eishalle von Freitag bis Sonntag. Aus diesem Anlass wird die Halle auch beheizt. Über 600 Brett- und Kartenspiele stehen den Spielwütigen zur Auswahl. Am Freitag 12. September, ist die Halle von 16 bis 24 Uhr geöffnet, am Samstag von 10 bis 24 Uhr und am Sonntag zwischen 10 und 19 Uhr. Am Samstag findet zudem ein Schafkopfturnier ab 20 Uhr statt.


09.08.2014 Gemeinnützige ArberLand Betriebs GmbH gegründet

Am Mittwoch, den 06.08.2014 konnte nach langer Vorbereitungszeit endlich die gemeinnützige ArberLand Betriebs GmbH gegründet werden. Die gGmbH wird ab 01. September 2014 die Eissporthalle Regen betreiben. Eigentümer der Eissporthalle bleibt die Stadt Regen. Mit je 20 Prozent der Gesellschaftsanteile ist die Telecenter Regen GmbH (künftig ArberLand Service Gmbh), die Stadt Regen, derFörderverein Eissport Regen e.V., der Skiverband Bayerwald e.V. und der Förderverein Skilandesleistungszentrum Arber e.V. beteiligt. Als Geschäftsführer wird Herbert Unnasch eingesetzt. Weitere Informationen gibt es demnächst!


15.04.2014 Eissporthalle Regen für vier weitere Jahre Bundesstützpunkt

Einer weiteren Verlängerung des Eissportzentrums Regen als Bundesstützpunkt für Eisstockschießen steht nichts mehr entgegen. Das hat der Bundesminister des Inneren, Dr. Thomas de Maizière, Staatminister Helmut Brunner mitgeteilt.
Dieser hatte sich schriftlich beim Innenminister für eine Verlängerung eingesetzt. "Für alle, die sich im Bayerischen Wald für das Eisstockschießen engagieren – für unsre aktiven sowie erfolgreichen Sportler und für die Mitglieder des Fördervereins – ist dies ein wichtiges Zeichen und eine Anerkennung ihres großen Engagement", so Brunner. Der Staatsminister ist Präsident des Fördervereins Eissport Regen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Erhalt des Eisstadions zu unterstützen.
Grundsätzlich erfolgt eine Anerkennung als Bundesstützpunkt für jeweils vier Jahre. Für das Eissportzentrum Regen bedeutet dies somit eine Verlängerung bis 2017.


13.03.2014 Eishalle Regen: 2 Jahre auf Probebetrieb mit der gGmbH

Regen. "Super vorbereitet" – mit diesen Worten gratulierte gestern Abend 3. Bürgermeister Josef Weiß (CSU) 1. Bürgermeisterin Ilse Oswald (FW) zur Führung der Sondersitzung des Stadtrats. Soeben hatte der mit 17:5 Stimmen zugestimmt, die Regener Eishalle mindestens zwei weitere Jahre offen zu lassen. Und gleichzeitig hat der Stadtrat beschlossen, dass eine gemeinnützige GmbH, eine Tochter der ArberLand REGio GmbH, den Betrieb in diesen zwei Probejahren managen soll. Damit hat der Stadtrat dem Beschluss des Kreisausschusses zugestimmt. Der Kreisausschuss hat in der vergangenen Woche die Bedingungen fixiert, unter der eine Zusammenarbeit zwischen Stadt, die Eigentümerin der Halle bleibt, und Landkreis, der die Mehrheit an der gGmbH hält, zustandekommen kann.

Auf ihre Fraktion, auf die Freien Wähler, hätte sich die Bürgermeisterin in der gestrigen Entscheidung nicht stützen können. Von den sieben FW-Stadträten stimmten vier (Sepp Ernst, Markus Binder, Hans Bielmeier, Peter Hagengruber) gegen den Vorschlag, die weitere Gegenstimme kam von Sigrid Schiller-Bauer (SPD). "Bei unserer Haushaltssituation ist die Finanzierung des Eishallenbetriebs auch unter den vorgeschlagenen Bedingungen zu unsicher", meinte Schiller-Bauer; und dass es dem neuen Stadtrat, der ab 1. Mai 2014 amtiert, nicht zuzumuten sei, sofort weitere Konsolidierungsbeschlüsse zu fassen. "Mit dem Weiterbetrieb der Eishalle gehen uns in diesem Jahr 11000 Euro zur verlangten Konsolidierungssumme ab; gibt es dafür schon einen Ausgleich?" fragte sie Bürgermeisterin Oswald. "Ich bestätige, dass einige Beschlüsse des Konsolidierungskonzepts noch nicht umgesetzt sind und dass wir auch noch nichts gefunden haben, um die Mehrbelastung durch den Weiterbetrieb der Eishalle auszugleichen", war die Bürgermeisterin sehr ehrlich. Sepp Ernst meinte auch, dass den Bürgern weitere Steuererhöhungen als Folge des Weiterbetriebs der Halle nicht zuzumuten seien.

Für den Weiterbetrieb machte sich 2. Bürgermeister Robert Sommer (SPD) stark, der meinte, dass man sich keine grauen Haare wachsen lassen solle, weil man das Ziel des Konsolidierungskonzepts um 11000 Euro verfehlt, das sei auch in den vergangenen Jahren mehrfach geschehen. Er forderte auf, dafür zu stimmen, die Halle zu erhalten, "wir wollen, dass es weitergeht", meinte er.

Genauso wie 3. Bürgermeister Josef Weiß (CSU): "Wir können positiv in die Zukunft schauen, die Halle hat viele Unterstützer", sagte er, meinte damit den Förderverein Eissport und den Landkreis. Weiß forderte, der gGmbH eine Chance zu geben.

Auch Bürgermeistern Ilse Oswald forderte grundsätzlich, dem Angebot des Kreisausschusses zuzustimmen, fand aber durchaus mahnende Worte. "Die Stunde der Wahrheit schlägt zwei Mal; einmal bei der Haushaltssitzung in der kommenden Woche; das nächste Mal in ungefähr eineinhalb Jahren, wenn es darum geht, ob der Probebetrieb fortgesetzt wird." Denn dann gehe es auch darum, wie die Kosten der Hallensanierung finanziert werden können. Die Stadt hofft darauf, dass ihr der Staat dabei kräftig unter die Arme greift, dass Minister Helmut Brunner Fördertöpfe auftut. Die Investitionen, die 2014 nötig sind (unter anderem für die Ammoniakanlage und den Einbau eines Kassenhäuschens sowie für den Einbau einer LED-Beleuchtung) finanziert der Landkreis vor. Im nächsten Jahr holen diese Investitionen die Stadt dann aber ein.

Die erste Stunde der Wahrheit ist schon bei der Haushaltssitzung in der kommenden Woche. Die Stadträte, die gestern gegen den Weiterbetrieb gestimmt haben, kündigten an, dass sie dem Haushalt unter diesen neuen Bedingungen wohl nicht zustimmen können.


13.03.2014 Was verdient die Stadt mit der Photovoltaikanlage?

Regen. In der Diskussion um das Eishallen-Defizit ist sie oft erwähnt worden, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Eishalle, seit 2005 liefert sie Strom. Und in den Diskussionen geisterten viele Zahlen herum über die Höhe der Einnahmen, die die Stadt damit erzielt. In der Stadtratssitzung am Mittwochabend, bei der der Stadtrat dem Eishallen-Betreibermodell unter Führung durch die gemeinnützige GmbH wie berichtet zustimmte, hat Stadtkämmerer Klaus Wittenzellner über den Ertrag der PV-Anlage berichtet, "denn es müssen die Zahlen einmal auf den Tisch", wie er sagte. Die 40000 Euro Einnahmen pro Jahr für die Stadt – diese Summe werde immer wieder genannt – verwies er ins Reich der Fabel. "In der betriebswirtschaftlichen Rechnung haben wir in den neun Jahren, in der die Anlage bisher läuft, ein positives Saldo von knapp 50000 Euro", so Wittenzellner. Und er verwies auch gleich auf die Quelle dieser Zahl. Es ist nicht die Rechnung der Stadt, sondern sie stammt vom Kommunalen Prüfungsverband, der den Haushalt der Stadt und der Regener Stadtwerke in den vergangenen Jahren genauestens durchleuchtet hat.


05.03.2014 Annäherung zwischen Stadt und Landkreis? Eil-Diplomatie in Sachen Eishalle

Regen. Gibt es doch noch eine Lösung für die Eishalle, bekommt die gemeinnützige Gmbh (gGmbH) als Betriebsmodell doch noch eine Chance? Gestern haben sich Landrat Michael Adam, Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald, designierter gGmbH-Geschäftsführer Herbert Unnasch und Stadtkämmerer Klaus Wittenzellner noch einmal zu einem Gespräch getroffen. Sie fanden einen Kompromiss. Offen ist nur noch, ob dieser Kompromiss auch von den Gremien, vom Stadtrat und vom Kreistag, mitgetragen wird.

Für Dienstagabend hatte Bürgermeisterin Ilse Oswald dann die Fraktionssprecher des Stadtrats in die vhs eingeladen, um gemeinsam mit Adam und Unnasch über das Gespräch zu informieren. Sie wollten ergründen, ob der gefundene Kompromiss im Stadtrat mehrheitsfähig ist.

"Durchaus kontrovers, aber sehr konstruktiv", urteilt Landrat Adam über das Gespräch am Dienstagvormittag. Kernpunkt waren die neun Forderungen, die der Regener Stadtrat in seiner letzten Sitzung an ein mögliches Betriebsmodell gerichtet hat. Die Forderungen gingen ein Stück weit über das hinaus, was im Angebot des Landkreises enthalten war. Unter anderem wollte sich die Stadt mit jährlich maximal 60000 statt mit 70000 Euro am Defizit der gGmbH beteiligen, ein eventuell höheres Defizit sollte zu 100 Prozent der Landkreis tragen, außerdem will der Stadtrat über den Umfang und die zeitliche Streckung der Sanierungsmaßnahmen alleine entscheiden. Außerdem sollten, so der Stadtratsbeschluss, die Bauunterhaltskosten zu 100 Prozent von der gGmbH getragen werden.

"Im Ergebnis konnte zwischen der Bürgermeisterin und mir heute Vormittag Einvernehmen bei acht von neun Forderungen erzielt werden. Ein abschließender Punkt wird im Laufe des Tages noch eingehender besprochen", so Adam über das Resultat der Unterredung.

Mit diesem ausgehandelten Kompromiss will Adam heute, Mittwoch, in die Kreisausschuss-Sitzung gehen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Landratsamt. Über den genauen Inhalt des Kompromisses hat es gestern noch keine Aussagen gegeben. Adam hält ihn aus Sicht des Landkreises "für gerade noch vertretbar; auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um eine Beteiligung des Landkreises Regen am Defizit kommunaler Freizeiteinrichtungen".


28.02.2014 Minister Brunner und zugleich Präsident des Förderverein vermittelt im Eishallen Streit

Die Zukunft der Eishalle Regen steht auf der Kippe, nachdem der Stadtrat beschlossen hat, die Halle nach dieser Saison nicht mehr in Eigenregie zu betreiben. Das jährliche Defizit von 110 000 Euro belaste die überschuldete Stadt zu sehr. Landrat Michael Adam (SPD) hat ein Betreiberkonzept ausarbeiten lassen, nach dem eine gemeinnützige GmbH die Halle betreiben soll, die Stadt würde jährlich um 40 000 Euro entlastet.

Dieses Angebot fand der Stadtrat vom Prinzip her gut, er forderte aber Nachbesserungen. Deckelung des Defizitbeitrags, geringerer Anteil an den Sanierungskosten, die Entscheidungsfreiheit über den Ablauf der Sanierungen gehören zu den Forderungen, die die Stadt ins Landratsamt schickte. Landrat Adam gingen die Forderungen zu weit, er kündigte an, dass sich der Landkreis nicht mehr an Rettungsbemühungen für die Eishalle beteiligen werde.

Als Vermittler zwischen Stadt und Landkreis tritt jetzt Landwirtschaftsminister Helmut Brunner an. "Mit Sorge verfolge ich die aktuelle emotionale und teilweise aufgeregte Diskussion um den Fortbestand der Eishalle", sagt er und will in den nächsten Tagen mit dem Landrat, mit der Stadt, den Fraktionssprechern und den betroffenen Verbänden einen Termin vereinbaren.


27.02.2014 Der Landrat ist sauer auf die Stadträte. Das Aus für die Eishalle?

Rückschlag für die Eishallen-Pläne. Regens Landrat Michael Adam und der designierte gGmbH-Geschäftsführer Herbert Unnasch stehen für das vom Landkreis Regen vorgeschlagene Eishallen-Betriebskonzept nicht mehr zur Verfügung, wie der Landrat am Mittwoch mitgeteilt hat. Der Rückzieher ist Reaktion auf den Beschluss des Regener Stadtrats vom Dienstagabend.

Der Landrat wird dem Kreisausschuss in dessen Sitzung am 5. März vorschlagen, das Angebot des Landkreises zum gemeinsamen Betrieb der Eishalle in einer gemeinnützigen Gesellschaft zurückzuziehen.

"Die zum größten Teil neuen Forderungen und das Schreiben der Stadt Regen von heute sind in Inhalt in Form nicht akzeptabel", so Michael Adam. Vor allem sei es nicht akzeptabel, dass die Stadt Regen als Zuschussempfängerin Forderungen an den Landkreis als langjährigen Zuschussgeber stelle. "Die Stadt Regen verkennt in ihrer Argumentation völlig, dass sie Eigentümerin und Baulastträgerin der kommunalen Einrichtung Eishalle Regen ist, und der Kreistag des Landkreises Regen eine Übernahme der Halle mehrfach klar abgelehnt hat, um keine Bezugsfälle zu anderen kommunalen Einrichtungen zu schaffen", wie Adam in der Pressemitteilung formuliert.

Die Stadt argumentiert in einer Art und Weise, als müsse der Landkreis Regen die Stadt Regen bitten, ihre eigene Einrichtung in einem gemeinsamen Betriebsmodell weiterbetreiben zu dürfen.

So wäre es eigentlich in erster Linie Aufgabe der Stadt Regen gewesen, alternative Betreiberkonzepte zu entwickeln und den Landkreis zur Mitwirkung an ebendiesen zu gewinnen. Die Forderungen, die der Stadtrat in dem Beschluss formuliert hat, bezeichnet Adam als "völlig überzogen".

Er interpretiert die neuerlichen Forderungen des Stadtrates von Regen als "ein geschickt verbrämtes Sterbenlassen der Eishalle Regen".


26.02.2014 Der Stadtrat sagt ja zur gGmbH - mit einem großen Aber

Einstimmig hat der Regener Stadtrat gestern Abend zugestimmt, die Eishalle Regen gemeinsam mit dem Landkreis in einer gemeinsamen gemeinnützigen GmbH (gGmbH) zu betreiben. Ein mögliches Modell hat Landrat Michael Adam in der vergangenen Woche vorgestellt. Ursprünglich hätte das Thema im nicht-öffentlichen Teil der Stadtratssitzung behandelt werden sollen. "Wir hatten mit Landrat Adam vereinbart, dass es erst in den Gremien behandelt wird, dann gehen wir an die Öffentlichkeit", so Bürgermeisterin Ilse Oswald. Nachdem Adam sein Konzept in der vergangenen Woche in einer Pressekonferenz publik gemacht hatte, behandelte es der Stadtrat auch öffentlich.

Der grundsätzlichen Zustimmung zum gGmbH-Modell folgte das Aber. Denn die Bedingungen, die Adam mit seinem Konzept an die Stadt stellt, will diese nicht in diesem Umfang erfüllen. Eine Forderung lautet, den jährlichen Betriebskostenzuschuss der Stadt Regen an die gGmbH auf 60 000 Euro zu beschränken. Adam will 70 000 Euro von der Stadt. Nächste Forderung: Sollte das Betriebskostendefizit höher als geplant ausfallen, soll es zu 100 Prozent der Landkreis übernehmen, nicht nur zu 50 Prozent, wie im Adam-Konzept vorgesehen.

Die Stadt will, nachdem sie Eigentümerin der Halle bleibt und an der der gGmbH zehn Prozent halten soll, auch die Entscheidungsfreiheit darüber haben, welche Sanierungsschritte in welchen Zeitabständen und in welchem Umfang laufen sollen. Außerdem sollen, so die Forderung des Stadtrats, die Betriebs-Instandsetzungs- und Bauunterhaltskosten für die Eishalle alleine von der gGmbH getragen werden.

Der nächste Punkt, über den wohl noch verhandelt wird: Sollte der Betrieb nach der zweijährigen Probephase der gGmbH nicht weitergeführt werden, weil für die anstehende Generalsanierung keine staatlichen Mittel bereitgestellt werden können, will die Stadt die vom Landkreis vorgestreckten 70 000 Euro für die Sanierungsarbeiten im Jahr 2014 nicht zurückzahlen. "Die Investition verbleibt beim Landkreis", wie es in der Beschlussvorlage heißt, der der Stadtrat einstimmig zugestimmt hat. Wunsch der Stadt: 50 Prozent der Generalsanierungskosten sollen vom Staat übernommen werden. Man hofft auf Minister Helmut Brunner, der den Wert der Eishalle wiederholt betont hat.

Positives Denken verrät die abschließende Bedingung: "Eventuell anfallende Gewinne beim Betrieb des Eissportzentrums werden zu 50 Prozent an die Stadt erstattet."

Nach dem jetzigen Zeitplan soll sich der Kreisausschuss in der Sitzung am 5. März mit dem Konzept der gGmbH beschäftigen.


23.01.2014 Die Abendschau auf dem Regener Eis - Organisiert vom Förderverein

Regen. Großauftrieb in der Regener Eishalle: Eiskunstläuferinnen im kurzen Trikot, daneben kleine Eishockeyspieler und Schlittschuhläufer, paar Meter daneben belegen die Eisstockschützen ihre Bahnen. Regulärer Betrieb war das gestern Abend nicht. Aber eine schöne Kulisse für den Bayerischen Rundfunk, der im Rahmen der Abendschau zwei Mal live in die Regener Halle schaltete.Dort stand vom BR "Krisenreporter" Martin Breitkopf, so wurde er in der Anmoderation genannt. Das Regener Problem kennt er, schon vor vier Jahren berichtete die Abendschau aus der Regener Halle. Nach dem ersten Schließungsbeschluss des Stadtrats.Nach der Besprechung zwischen Bürgermeisterin Ilse Oswald, Landrat Michael Adam und Vertretern des Fördervereins vom vergangenen Montag mussten die Abendschau-Macher umdisponieren. Nicht mehr die Schließung der Halle stand im Mittelpunkt, sondern die vage Hoffnung auf den Weiterbetrieb unter dem Dach der ArberLand REGio GmbH.

Auf die Zusammenarbeit von Landkreis, Stadt und den Vereinen setzt Minister Helmut Brunner, der am Rande der Übertragung meinte, dass er bei Landrat Michael Adam schon ein verstärktes Engagement des Landkreises in Sachen Eishalle angesprochen hat. Bisher zahlt der Landkreis einen jährlichen Zuschuss von 60 000 Euro. "Es geht ums Geld, allein ums Geld", meinte Bürgermeisterin Ilse Oswald, die auch der Hoffnung Ausdruck gab, dass Minister Brunner Staatsmittel für die Sanierung heranschaffen wird. Und um den Satz unterzubringen, durfte die Live-Schaltung auch um ein paar Sekunden überzogen werden.


21.01.2014 GmbH als Hilfestellung für die Eishalle

Regen. "Positiver als noch vor der Besprechung" – so hat gestern Abend Martin Vanek seine Stimmung beschrieben. Der Vorsitzende des Fördervereins Eissport im Landkreis Regen war zaghaft optimistisch, was die Zukunft der Regener Eishalle angeht. Nachdem der Stadtrat im November 2013 beschlossen hatte, dass die Stadt den Betrieb der defizitären Halle nach der Saison 2013/14 nicht mehr eigenverantwortlich fortführen wird, gibt es jetzt die ersten konkreten Rettungsversuche. Gestern Nachmittag haben Bürgermeisterin Ilse Oswald, Landrat Michael Adam und sein Stellvertreter Willi Killinger mit Mitarbeitern der Verwaltung und Vertretern des Fördervereins nach Möglichkeiten gesucht, wie der Betrieb der Halle weitergeführt werden kann.Adam machte dabei klar, dass der Landkreis nicht bereit sei, immer einzuspringen, wenn Städte und Gemeinden vom Betrieb einer Einrichtung überfordert sind, die Stadt dürfe sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Gleichzeitig forderte er auch die Nutzer der Halle auf, sich verstärkt zu engagieren, durch Dienstleistungen, aber auch finanziell. Dass der Landkreis aber bei der Eishalle mit im Boot ist, das sagte Adam auch. Schon bisher zahlt der Landkreis 70 000 Euro Zuschuss pro Jahr. Bei der Eishalle handele es sich auch um eine Einrichtung für den Spitzensport, genauso wie beim Ski-Landesleistungszentrum (LLZ), bei dem sich der Landkreis ebenso engagiert.Klar ist: Eigentümerin der Halle wird die Stadt bleiben. Der Betrieb soll aber übertragen werden: In der Diskussion ist die Landkreis-GmbH ArberLand REGio GmbH oder eine Tochtergesellschaft, die die Eishalle und das Ski-LLZ als Einrichtungen des Spitzensports betreiben könnte. Finanzielle Unterstützung müsse dazu von der Stadt kommen, vom Landkreis und von den Aktiven und den Vereinen, vertreten durch den Förderverein Eissport. In der kommenden Woche sollen Gespräche auf Verwaltungsebene und auf politischer Ebene laufen, die politischen Gremien müssen dieses Vorgehen absegnen, bei einem Info-Abend sollen den Vereinen dann die Zahlen und die künftige Organisation vorgestellt werden.Unbeeinflusst ist von diesen Plänen die Notwendigkeit weiterer Sanierungen in der Halle. Hier hofft Bürgermeisterin Ilse Oswald auf Minister Helmut Brunner, der es schaffen könnte, Mittel des Staats dafür loszueisen. "Wenn es die Halle nicht gäbe, dann müsste man sie bauen", hob Brunner vor kurzem den Wert der Halle für die Region und den Sport hervor. Für die restlichen Sanierungsarbeiten ist noch eine siebenstellige Summe veranschlagt.


20.01.2014 Solidarisch am Pinguin durch die Eishalle

RRegen. So ist es oft mit den offiziellen Terminen: Da hat so mancher Berührungsängste. Beim für gestern angesetzten "Solidaritäts-Eislaufen" in der Regener Eishalle zeigten zwar einige "Offizielle" ihre Solidarität mit der Halle (wenn auch nicht auf Kufen) – der machtvolle Andrang der Eisläufer blieb aber aus. 240 Besucher verbuchte Kassenwartin Anita König, eine sehr schöne Auslastung. Am Sonntag zuvor waren allerdings 400 Schlittschuhläufer übers Eis gesaust. Der matte Winter lässt den Wert der Eishalle deutlich werden. Martin Vanek vom Förderverein Eissport Regen debattierte gestern mit Regens 3. Bürgermeister Josef Weiß und Josef Leher vom Eisschützen-Kreis 100 vor Ort über die Chancen zum Erhalt der Halle. "Bald wissen wir mehr", meinte Vanek im Hinblick auf das "Gipfeltreffen" am heutigen Montag mit Vertretern des Landkreises, der Stadt Regen und des Fördervereins. Und er wünscht sich vor allem für die Abendschau-Liveschaltung am Mittwochabend viele Eissportler ohne Berührungsängste mit den Fernseh-Leuten.


07.01.2014 Über 500 Demonstranten für die Regener Eishalle

Regen. "Gell, des is ja hervorragend", meinte Willi Schwankl, Urgestein des Sports im Landkreis Regen, als er auf die Masse Menschen blickte, die sich vor den Stadtplatztribünen aufgereiht hatten. Dass er einmal bei einer Demonstration mitmarschieren würde, das hätte er sich vermutlich bis vor kurzem auch nicht gedacht.Vor wenigen Tagen reihte sich Schwankl in einen Demo-Zug ein, genauso wie Hans Plötz, sein Nachfolger als BLSV-Kreisvorsitzender, Stadtrat Werner Rankl und noch gut 500 andere, denen die Regener Eishalle am Herzen liegt. Die jungen Disco-Eislauf-Geher marschierten vor den eher gesetzteren Herren von der Fraktion der Eisschützen. Sie eint die Sorge um die Regener Eishalle. Der Regener Stadtrat hat sich zu der Entscheidung durchgerungen, dass die Stadt die Halle ohne Unterstützung nicht mehr weiterbetreiben wird. Ein Alternativmodell ist noch nicht gefunden. "Es ist 5 vor 12" stand deshalb auf einem der Transparente. Wie Martin Vanek, Vorsitzender des Fördervereins Eissport, sagte, werden sich die Verantwortlichen der Stadt, des Landkreises und des Fördervereins am 20. Januar zusammensetzen, um über mögliche Trägermodelle für die Eishalle zu beraten. Vorher sollen Verein zusammenkommen, um darüber zu sprechen, welchen Beitrag sie leisten können. Außerdem ist für Sonntag, 19. Januar, um 15 Uhr ein Solidaritätslauf in der Eishalle für die Eishalle geplant.


20.12.2013 EC Grub siegt mit 24 : 0 beim Pokalturnier des Fördervereins

Das Pokalturnier des Förderverein EissportRegen e.V. war am 07.12.2013 durchgehend von Spannung geprägt
25 Mannschaften bestritten das bereits 3. Pokalturnier des Fördervereins in der Eissporthalle Regen, darunter einige aus den Nachbarlandkreisen Cham und Deggendorf und eine Mannschaft aus Tschechien.
Anschließend ging es in der Stadtiongaststätte zur Siegerehrung. Vorsitzender Martin Vanek bedankte sich bei den Vereinen für die Teilnahme und die Unterstützung des Fördervereins. Es war besonders schön zu sehen, dass 25 Mannschaften am Turnier teilnahmen, und uns somit unterstützen, obwohl wir keine Mannschaft für Gegenbesuche stellen können. Natürlich hoffen wir, dass dieses Turnier auch in den nächsten Jahren in der Eissporthalle abgehalten werden kann, auch wenn es derzeit durch die Schließung der Eisporthalle keinen Grund zur Freude gibt. 1 Vorsitzender Martin Vanek erklärt den anwesenden Sportlern vor der Siegerehrung noch den aktuellen Stand um die Eissporthalle Regen und das der Förderverein die Eishalle mit allen Unkosten und Haftungsansprüchen so wie derzeit angepeilt nicht übernehmen kann. Wir werden aber natürlich nach einer Lösung suchen und werden dazu noch weitere Gespräche mit der Stadt Regen und dem Landkreis führen.

Ebenfalls ein Dank ging an den ehrenamtlichen Schiedsrichter Helmut Weiderer und Wettbewerbsleiter Steinbauer Michael.
Ein großes Dankeschön geht an die Metzgerei Treml – March und die Bäckerei Schnierle, die einen Teil der Preise gestiftet haben. Somit konnten wir an über die Hälfte der teilnehmenden Vereine Preise vergeben.


12.09.2013 2. Regener Spieletage im Eisstadion Regen

Der Container, den Martin Vanek mit Monika Hof gerade in die Regener Eishalle rollt, ist groß wie ein Wohnzimmerschrank. Der Inhalt: Spiele, Spiele, und nochmal Spiele, Brettspiele, Kartenspiele... "Da haben wir noch einen Container, der kommt vom Kreisjugendring Deggendorf, und dann haben wir selber noch 150 eigene Spiele, dazu Leihgaben von Spieleherstellern", sagt Vanek. Und wenn er alle Spiele zusammenzählt, dann kommt er auf gut 1000.Um diese dreht sich ab dem morgigen Freitag alles in der Regener Eishalle. Vom Freitag bis zum Sonntag laufen dort die zweiten Regener Spieletage, organisiert vom Förderverein Eissport Regen, dessen Vorsitzender Vanek ist.1500 vor allem junge Besucher hatten die Spieletage im vergangenen Jahr, für heuer erhofft sich Vanek noch eine Steigerung. Verdient ist für den Verein damit nichts, aber "wir wollen zeigen, dass man die Halle auch in der eisfreien Zeit nutzen kann", sagt Monika Hof, die ebenfalls im Förderverein aktiv ist – und auch sehr gerne spielt.Am Freitag beginnen die Spiele-tage um 16 Uhr, am ersten Abend gibt es ab 20 Uhr noch ein Schafkopfturnier. Und die Ehrengäste, die um 17 Uhr zur offiziellen Eröffnung aufkreuzen, dürfen sich schon mal darauf gefasst machen, dass sie auch spielen müssen. "Lokus - knattern, bis die Schüssel qualmt" heißt eines der Spiele, die die Promis spielen werden – ausgesucht von Monika Hof, die dieses Spiel zu ihren Favoriten zählt. Unter den Spielern werden auch Staatssekretär Bernd Sibler und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sein. Sibler hat wieder die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen. Vielleicht versucht er es aber auch mit "Volle Wolle" oder mit "Quirkle", einer Domino-Variante. Auch diese Spiele stehen für die Promi-Runde bereit.Dass die Spieletage stattfinden können, dazu helfen auch eine ganze Reihe von Sponsoren und Unterstützern. In diesem Jahr hat es auch 500 Euro Förderung vom Landkreis gegeben, die PNP-Stiftung hat – so wie im vergangenen Jahr – ebenfalls 500 Euro als Starthilfe gegeben. Dass die Spieletage 2012 nicht die letzten sein sollten, das ist gleich nach der Veranstaltung im vergangenen Jahr gefallen, wie Vanek sagt. Die 1500 Besucher waren das stärkste Argument – neben dem Spaß, den die Besucher hatten.Für die kleineren Besucher gibt es in diesem Jahr noch eine Besonderheit: 1500 Bauklötze warten auf sie, ebenfalls ausgeliehen vom Kreisjugendring Deggendorf, der vor über zehn Jahren mit Spieletagen in Deggendorf begonnen hat. Die Leihgebühr für die Hilfe aus Deggendorf ist ein großer Posten im Etat: 850 Euro.Leicht stressig wird es am Sonntagabend für die Organisatoren. Um 19 Uhr ist Schluss, dann muss schnell aufgeräumt werden. Denn am kommenden Montag wird in der Halle mit dem Eismachen begonnen.


13.05.2013 Eishallen-Förderverein macht mobil

Das Gefährt, das da in der Nähe des Eishallen-Notausgangs stand, konnte sich wahrscheinlich kein Besucher der "Automobil 2013" leisten. Mit knapp acht Tonnen Gewicht und einem Preis, der irgendwo zwischen drei und sechs Millionen Euro liegt, war der Boxer GTK, ein Radpanzer der Bundeswehr, mit Abstand das schwerste und teuerste Fahrzeug der Ausstellung in der Eishalle, die der Förderverein für Eissport in Regen organisiert hat.Insgesamt waren am Samstag und Sonntag 200 Autos, Motorräder und Einsatzfahrzeuge in und um die Regener Eishalle ausgestellt, rund 3500 Besucher konnten die Organisatoren zählen. Nicht so richtig mitgespielt hat das Wetter, die Ballonfahrten und das Ballonglühen fielen dem Regenwetter zum Opfer.An verschiedenen Ständen wurden Dienste vorgeführt, wie zum Beispiel Folierungen, Fensterreparaturen oder Felgenveredelungen. Außerdem wurden Gefährte aller Art ausgestellt. Der rein elektrische 60 PS starke Renault ZOE war das umweltfreundlichstes Modell, und mit dem Startpreis von 21 000 Euro preislich im moderaten Bereich. Das Fahrzeug, das eine Reichweite von bis zu 210 Kilometer und eine Aufladezeit von ungefähr zwei Stunden hat, ist laut Ludwig Schreiner vom Autohaus Schreiner (Kirchberg) eines der derzeit am weitest entwickelten Elektrofahrzeuge.

Ebenfalls weit entwickelt, jedoch nicht billig, ist das Audi RS5 Cabrio: 450 PS stark, 114 020 Euro teuer, es war das teuerste Auto der Ausstellung. Preislich knapp dahinter rangierte der BMW M3 DTM, ein getuntes Serienauto, von dem weltweit nur 54 Stück existieren und das der BMW-Händler Richard Hable nach Regen gebracht hatte.Am Seiteneingang der Regener Eishalle konnten die Besucher Einsatzfahrzeuge und Geräte der Feuerwehr, des BRK und des THW besichtigen. Auch die Polizei ließ es sich nicht nehmen, ihr neues Dienstfahrzeug und ein Geschwindigkeitsmessgerät zu präsentieren.

Starkes Organisationsteam vor einem starken Auto. Martin Vanek (zweiter von rechts) hat für den Förderverein intensiv gearbeitet, dass die "Automobil 2013" zu einem Erfolg wird. Der Besuch war gut, das Rahmenprogramm litt unter dem Wetter. Mit dabei im Orga-Team waren Monika Hof (links) und Matthias Blök. - Fotos: L. Lukaschik
Starkes Organisationsteam vor einem starken Auto. Martin Vanek (zweiter von rechts) hat für den Förderverein intensiv gearbeitet, dass die "Automobil 2013" zu einem Erfolg wird. Der Besuch war gut, das Rahmenprogramm litt unter dem Wetter.
"Wir sind mit dem Zuspruch zufrieden", meinte Martin Vanek, Vorsitzender des Fördervereins.Trotz stärkeren Regenschauern konnte der Förderverein für Eissport e.V. auf eine gelungene Automobilmesse 2013 zurückblicken.


18.04.2013 Erhalt der Eishalle - eine Herzenssache

Regen. Für sein primäres Ziel, den langfristigen Erhalt der Eishalle, hat sich der mittlerweile über 200 Mitglieder starke Förderverein Eissport kräftig ins Zeug gelegt. Bei der dritten Jahreshauptversammlung berichtete der später wiedergewählte Vorsitzende Martin Vanek, dass sich die Besucherzahl beim öffentlichen Eislauf um 41 Prozent erhöht hat - ein Indiz, dass sich die Eishalle wieder größerer Beliebtheit erfreut.Zur Jahresversammlung im Brauereigasthof Falter begrüßte Vanek auch den Präsidenten des Fördervereins, Staatsminister Helmut Brunner, und den Eishallenreferenten, Stadtrat Werner Rankl. Der Vorsitzende vermeldete für die ersten drei Vereinsjahre eine positive Bilanz. Minister Brunner hatte im September die Verlängerung des Titels "Bundesstützpunkt" erreicht. Dafür gebe es zwar kein Geld, der Titel habe aber symbolischen Wert. Weiter bemühe man sich, die Eissporthalle als Landesleistungszentrum auszuweisen.Als größte Veranstaltung 2012 wurden die 1. Regener Spieletage ausgerichtet - zusammen mit dem KJR Regen und unterstützt durch die BRK-Bereitschaftsjugend. An den drei Tagen fanden sich 1500 Besucher ein. Für die zweite Auflage in diesem Jahr wünscht sich Vanek, dass Schulen das Angebot besser annehmen und am Freitagvormittag die Spieletage besuchen.Der Verein hat im Vorjahr fünf weitere Eislauf-Pinguine beschafft, so dass jetzt sieben im Winter ihre Runden drehen. Zusätzlich wurden zwei Holzpinguine, angefertigt von Kolping, von der Wirtschaft gesponsert. Der Förderverein besorgte ferner die Eishockeylinien, die ins Eis eingebracht werden. Für Fahrten nach München zu den Eishockey-Länderspielen Deutschland-Schweiz und Kanada-Slowakei hatte der Verein Sponsoren für 100 Freikarten und den Bus geworben. Beim 3. Pokalturnier im Eisstockschießen mit 21 Mannschaften waren Helmut Weiderer und Hans Mühlehner als Schiedsrichter und Wettbewerbsleiter im Einsatz. Der CSU-Kreisverband führte ein Benefizturnier für den Förderverein durch, als Reinerlös blieben 618 Euro übrig.Als neuen Partner für eine Bandenwerbung konnte die Bundeswehr Regen gewonnen werden. Der Förderverein übernahm in der vergangenen Saison die Trainingsbahn-Kosten der Jugend. Vanek teilte noch mit, dass der Förderverein im Vorjahr rund 800 ehrenamtliche Stunden für das Eisstadion geleistet habe, wobei die Spieletage und die Planung der "AutoMobil" den Hauptanteil ausmachten.Kassier Matthias Blök zeigte in seinem Bericht auf, dass die Stadt Regen durch die Tätigkeit des Fördervereins im Jahr 2011 um 20 000 Euro entlastet wurde. Die Einzelposten: Bandenwerbung, Hallen- und Bahnmieten, Übernahme der kompletten Betriebskosten für die Eisaufbereitungsmaschine. Trotzdem vermeldete der Kassier ein Plus. Die Prüfer Adolf Ernst und Manuela Hallhuber bescheinigten Blök eine einwandfreie Kassenführung. Der Kassier gab abschließend bekannt, dass der Verein nach einem Zuwachs von 30 Mitgliedern die 200er-Marke "geknackt" hat und zurzeit 18 Gemeinden und 23 Vereine dem Förderverein angehören.Staatsminister Brunner sagte, er würde sich freuen, wenn die Stadt Regen nicht jedes Jahr die gleichen Diskussionen zum Weiterbetrieb führt. Die Stadt werde vom Landkreis bei Sanierung und jährlichem Betrieb unterstützt. Zudem gab es laut Brunner für die Stadtplatzsanierung eine erhöhte Förderung, was den Anstoß geben sollte, die Eishalle langfristig zu erhalten.Bei den Neuwahlen wurde Staatsminister Helmut Brunner als Präsident bestätigt, als Vorsitzender fungiert weiterhin Martin Vanek. Stellvertretende Vorsitzende sind Michael Waschinger, Michael Steinbauer, Stefan Pledl und Monika Hof, die nachrückt für Herbert König, der aus dem Verein ausgetreten ist. Wiedergewählt wurde Kassier Matthias Blök, als Schriftführerin tritt Sandra König die Nachfolge von Steffi Kraus an. Die Kassenprüfung übernehmen Manuela Hallhuber und Sonja Morgenstern. Die Vorstandschaft ergänzen die Beisitzer Josef Weiß, Franz Ebner, Ludwig Stecher und Herbert Dachs sowie die Ausschussmitglieder, Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald, Stadt-Eishallenreferent Werner Rankl und Christian Reim (unserRadio).In seiner Vorschau ging Vanek auf die zwei diesjährigen Großveranstaltungen ein. Bei der 2. "AutoMobil Regen" am 11./12. Mai werden auch Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, BRK und THW mit Einsatzfahrzeugen präsent sein. Zudem wird bei gutem Wetter am Samstag in der Nähe des Eisstadions ein Heißluftballon abheben. Nach dessen Landung gibt es noch ein "Ballonglühen". Vom 13. bis 15. September gehen die 2. Regener Spieletage in Szene. Abschließend hoffte Vanek, dass alle Eishallen-Nutzer dem Förderverein beitreten; Infos unter www.eissport-regen.de.


20.03.2013 Reinerlös des Benifizturniers übergeben

Regen. Zum zweiten Mal nach 2011 hat der CSU-Kreisverband in diesem Winter ein Eisstockturnier im Regener Eisstadion zugunsten des Fördervereins Eissport organisiert. 20 Mannschaften nahmen daran am 24. Februar im sportlichen Wettstreit, vor allem aber für den wohltätigen Zweck teil. Jetzt trafen sich Staatsminister Helmut Brunner als CSU-Kreisvorsitzender und Präsident des Fördervereins, CSU-Fraktionssprecher Willi Köckeis, der erste Vorsitzende des Fördervereins Martin Vanek und Wettkampfleiter Josef Fuchs zur Übergabe der Reinerlöses aus diesem Turnier an den Förderverein.
Brunner bedauerte dabei nochmals, dass er aus terminlichen Gründen selbst nicht an dem Turnier teilnehmen konnte. Er freue sich aber sehr über den sportlich fairen, unfallfreien und spannenden Verlauf der Veranstaltung, meinte er. „Und ganz besonders freue ich mich, dass der CSU-Kreisverband wieder einen Reinerlös von 618 Euro an den Förderverein Eissport übergeben kann.“ Damit mache die CSU zugleich deutlich, dass sie trotz der in diesem Winter erneut aufgeflammten Diskussion um den Fortbestand der Eishalle, der Kündigung des Pächters und der Gerüchte um einen möglichen Investor weiterhin mit Nachdruck für den Fortbestand der Halle und einen dauerhaften Betrieb eintrete. Die Halle sei eine unverzichtbare Wettkampf- und Trainingsstätte nicht nur für die Stockschützen, sondern auch für Eiskunstläufer und Eishockeyspieler. „Und nicht zu vergessen für die Schulen“, ergänzte Brunner. Diese hätten gerade im jetzt zu Ende gehenden Winter die Halle ausgiebig genutzt.
Fraktionssprecher Willi Köckeis bedankte sich bei allen teilnehmenden Mannschaften sowie bei Wettkampfleiter Josef Fuchs, Schiedsrichter Max Raster und Auswerter Manfred Marchl, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten. Ein besonderer Dank galt den Firmen, Mandatsträgern und Kandidaten, die großzügig Preise für das Turnier zur Verfügung gestellt hatten. „Ihnen ist es letztlich zu verdanken, dass außer der Gebühr an die Stadt für die Hallennutzung kaum Unkosten anfielen. Nur so war der Reinerlös von über 600 Euro möglich.“
Über diese Summe freute sich auch der Vorsitzende des Fördervereins Martin Vanek. Laut Vanek habe die Stadt Regen seit der Gründung des Fördervereins jedes Jahr um die 20.000 Euro aus Mitgliedereinnahmen, Spenden oder den Erlösen der Bandenwerbung für den Betrieb der Halle bekommen. Vanek setzt auch auf eine Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten der Halle außerhalb der Wintersaison. So wird es im Mai zum zweiten Mal die AutoMobil-Schau geben und für Mitte September plant er erneut, die im vergangenen Jahr aus der Taufe gehobenen Regener Spiele-Tage in der Halle abzuhalten.
Und auch der CSU-Kreisverband denkt bereits über die dritte Auflage seines Benefizturnieres nach, vielleicht sogar schon im nächsten Jahr!

Foto: Spendenübergabe an den Förderverein Eissport mit (v.li.) Willi Köckeis, Martin Vanek, Staatsminister Helmut Brunner und Josef Fuchs.


17.02.2013 EV Neu-Bärndorf siegt beim Pokalturnier des Fördervereins

Regen. Der EV Neu-Bärndorf Regen hat das 3. Pokalturnier des Fördervereins Eissport Regen in der Eissporthalle in Regen souveränen für sich entschieden. Die Moarschaft mit Franz Feineis, Lothar Kreuzer, Alfred Seidl und Josef Wurmdobler setzte sich in der Gruppe A klar mit 20:0 Punkten an die Spitze. Die Gruppe B entschied der SC Zwiesel mit Max Kreuzer, Christian Schiller, Benjamin Bayerl und Karl Oswald mit 19:3 Punkten für sich.

Insgesamt 23 Mannschaften nahmen an dem Wettbewerb teil. Bei der anschließenden Siegerehrung in der Stadiongaststätte bedankte sich Martin Vanek, Vorsitzender des Fördervereins, bei den Moarschaften für die Teilnahme: "Es ist schön zu sehen, dass 23 Mannschaften am Turnier teilgenommen haben und uns somit unterstützen. Natürlich hoffen wir, dass dieses Turnier auch in den nächsten Jahren in der Eissporthalle abgehalten werden kann." Ebenfalls ein Dank ging an den ehrenamtlichen Schiedsrichter Helmut Weiderer und Wettbewerbsleiter Mühlehner Hans.

Die Ergebnisse Gruppe A: 1. EV Neu-Bärndorf Regen (20:0), 2. EC Schwarz-Weiß Langdorf (13:7), 3. EC Furth (12:8), 4. EC Raindorf (10:10/1,351), 5. (EC Schlatzendorf (10:10/1,080), 6. TSV Regen (10:10/1,059), 7. ESV Schlag (10:10/ 1,013), 8. EC Hochbruck (10:10/ 0,695), 9. EC Eintracht Bürgerholz Regen (6:14/0,696), 10. EC Moitzerlitz Regen (4:14/0,432), 11. EC Teisnach (3:17).

Gruppe B: 1. SC Zwiesel (19:3), 2. SV Kirchberg (18:4/1,716), 3. EEC Gotteszell (18:4/1,241), 4. EC Riedbachtal (12:10), 5. EC Blau-Weiß March (10:12/1,000), 6. EV Poschetsried (10:12/0,986), 7. EC Bischofsmais (10:12/0,974), 8. EC Eintracht Gotteszell (9:13/1,133), 9. SV March (9:13/0,706), 10. TSV Regenhütte (8:14), 11. EV Weißenstein (7:15), 12. EC Rot-Weiß Zwiesel (2:20).


17.09.2012 Spaß am Wahlnachmittag: Die Kandidaten und ihr Würfelglück

Noch drei Stunden bis Schließung der Wahllokale. Die drei Kandidaten zur Regener Bürgermeisterwahl nutzten den Nachmittag zu einem spaßorientierten Wettkampf im Rahmen der 1. Spieletage in der Eishalle. In einer lebendigen Version des Brettspiel-Klassikers "Mensch, ärgere dich nicht" lieferten sich Ilse Oswald, Hermann Keilhofer und Andreas Kroner ein spannendes Spiel.
Die drei Kandidaten übernahmen jeweils das Würfeln und schickten ihre lebendigen Spielfiguren auf das Feld. Als Spieler agierten die Jugendlichen des Kreisjugendring, das Spielfeld wurde auf einer Plane aufgemalt.
Wer beim Spiel das bessere Würfelglück und taktische Geschick auf seiner Seite hatte, sei an dieser Stelle nicht verraten. Es solle keiner auf die Idee kommen, dass das Nachmittags-Resultat irgendeine Verbindung mit dem Wahlergebnis habe, so ein Kandidat am Rande des unterhaltsamen Wettstreits.


15.09.2012 Politiker und Mogel-Motte



Regen. Es hat einen gewissen Witz, wenn Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald zwei Tage vor der Bürgermeisterwahl davon spricht, dass es wichtig sei, auch das Verlieren zu lernen. Als sie das sagt, denkt sie nicht an die Wahl. Sie steht gerade in der Eishalle Regen, die für drei Tage eine große Spielehalle ist. Mit Landrat Michael Adam und Staatssekretär Bernd Sibler, der die Schirmherrschaft über die Spieletage übernommen hat, eröffnet die Bürgermeisterin die ambitionierte Veranstaltung. Organisiert vom Förderverein Eissport unter Martin Vanek. Beleben wolle man die Halle. Und vielleicht an den Erfolg anknüpfen, den man in Deggendorf mit den Spieletagen hat. Dort organisiert der Kreisjugendring Spieletage. Seit elf Jahren schon. Die Anfänge waren klein, wie sich Sibler erinnert, aber mittlerweile kommen zu den Spieletagen in Deggendorf bis zu 10 000 Besucher. Vanek wäre schon hochzufrieden, wenn es in Regen bis Sonntag an die 1000 Besucher wären.
Brettspiele, Geschicklichkeitsspiele, ein großes Sortiment an Holzspielen aus Regener Produktion (Holzmanufaktur Liebich) warten auf die Spieler, der Kreisjugendring Regen hat seinen Kletterturm aufgebaut. Martin Hohenberger, Geschäftsführer des KJR Deggendorf hat Nachbarschaftshilfe geleistet. Und Staatssekretär Sibler lässt sich nicht lumpen, nachdem ihm Landrat Michael Adam gesagt hat, dass zu einer ordentliche Schirmherrschaft auch eine Spende gehört. Einen Hunderter lässt Sibler für die Regener Spieletage springen.
Eine Besonderheit ist bei Spieletagen zu sehen: Politikergesichter, in denen sich Ratlosigkeit spiegelt. Beim Kartenspiel "Mogel-Motte" konnten Bernd Sibler und Ilse Oswald nicht mit ihren jungen Spielpartnern mithalten, und auch Landrat Michael Adam blickte im Spiel mit Kreisbrandrat Hermann Keilhofer und Kreisrat Werner Stahl sehr skeptisch auf seine Spielsteine.


18.08.2012 Denksport fördert Eissport

Regen. Eine Woche später kommt das Eis, aber vom 14. bis zum 16. September ist die Regener Eishalle noch einmal in ganz anderer Mission im Einsatz. Zahllose Bänke und Tische werden auf knapp 3000 Quadratmetern Fläche aufgebaut, dazwischen stehen Regale mit einer gigantischen Auswahl von voraussichtlich rund 1000 Brett- und Kartenspielen. Von "Carcassonne" über die "Siedler von Catan", "Dominion", "Schnappt Hubi" und "Phase 102 bis zu "Santa Cruz" ist alles dabei.

Organisiert werden die ersten Regener Spieletage vom Förderverein Eissport Regen, also vor allem von dessen Vorsitzendem Martin Vanek. Der Verein hat bekanntlich das Ziel, die Stadt Regen in der Eishalle von Kosten zu entlasten und zugleich zusätzliche Einnahmen heranzuschaffen. Recht zufrieden waren Vanek und seine Mitstreiter hier schon mit der Auto-Schau vom Mai 2011, jetzt wollen wollen sie nachlegen. Und zwar gleich im großen Stil.

Die Regener zapfen hierzu den Erfahrungsschatz und die "Hartware" des Deggendorfer Kreisjugendringes an. Der lockt schon seit längerem die Spiel-Wütigen in den großen Säle, in die Deggendorfer Stadthalle kommen zu den Spielewochen schon mal 10 000 Leute. Der KJR stellt seinen Fundus von 700 Spielen für die Eishalle zu Verfügung, darunter sind auch Großspiele für die ganz Kleinen. Das Regener Jugendrotkreuz will seine rund 100 Spiele mitbringen, dazu hat Vanek diverse Spielehersteller kontaktiert.

"Wir haben schon einiges bekommen", freut sich Vanek, "und wir spielen schon fleißig". "Wir", das sind neben Vanek noch Matthias Blök, Monika Hof (BRK) und Ludwig Stecher (KJR Regen), die bei den Spieletagen auch als Chef-Betreuer fungieren werden. Und somit natürlich auch möglichst viele Spielregeln parat haben sollten. Weil der Eintritt und das Spielen für jedermann kostenlos sein wird, war Vanek auch Sponsorensuche. Fündig geworden ist er unter anderem bei der Stiftung der Passauer Neuen Presse, sie unterstützt die Spieletage mit 500 Euro.


10.05.2012 Jahresbilanz des Förderverein Eissport Regen fällt positiv aus

Der Förderverein Eissport Regen traf sich zu seiner zweiten Jahreshauptversammlung im Brauereigasthof Falter in Regen. Vorsitzender Martin Vanek konnte den Staatsminister und zugleich Präsident des Fördervereins Helmut Brunner, Landrat Michael Adam , 2. Bürgermeister der Stadt Regen Robert Sommer und Michael Strohmeier stellvertretend für die Gemeinde Langdorf begrüßen.
Zu Beginn der Versammlung wurde dem verstorbenen Gründungsmitglied und ehemaligen Landrat Heinz Wölf gedacht.
1. Vorsitzender Vanek gab in seinem Bericht einen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr seit der ersten Jahreshauptversammlung im April 2011. Der Förderverein hatte im Mai 2011 seine erste große Veranstaltung. Die erste AutoMobil Regen war mit 2000 Besuchern ein voller Erfolg, knapp 20 Aussteller stellen in und um die Eishalle Regen Ihre Fahrzeuge aus, so konnten die Besucher Neuheiten live erleben und Fragen an die Händler stellen. Diese Veranstaltung soll in Zukunft im zwei Jahresrhytmus ein fester Bestandteil im Kalender des Vereins werden. Auch die Bandenwerbung in der Eissporthallte konnte nochmals weiter ausgebaut werden, obwohl es mittlerweile immer schwieriger wird noch weitere Werbepartner zu finden. Gleich zu Beginn der Wintersaison standen diverse Aktivitäten auf dem Plan, so wurde die Stadt Milevsko in Tschechien besucht. Dort zeigte man den sportbegeisterten Tschechen, die bei Ihnen unbekannte Sportart Eisstockschießen, wo man große Begeisterung vor allem bei den jüngeren Besuchern erreichte. Auch wurde für die Belebung der Eissporthalle in Regen einiges getan, zur Unterstützung der Jugendarbeit im Eisstocksport mietete der Förderverein Montags eine Bahn, die allen Jugendmannschaften kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Im November fand das 2. Pokalturnier vom Förderverein statt, wo sich 26 Mannschaften daran beteiligten. Als Sieger ging, wie im Vorjahr, wieder der EC Blau-Weiß March aus der Halle. Für die Siegerehrung konnten diverse Sponsoren gefunden werden, so dass jede teilnehmende Mannschaft mit einem Preis nach Hause gehen konnte. Die Teilnehmer des abgesagten Kreisjugendringschwimmens wurden kurzfristig vom Förderverein zum Schlittschuhlaufen in den öffentlichen Eislauf eingeladen, so wurden Schwimmer aus dem ganzen Landkreis auf die Eishalle und den Schlittschuhsport aufmerksam gemacht. Die Mitglieder des Fördervereins unterstützen das Landratsamt Regen bei der Organisation und Durchführung von zwei Behördenturnieren.
Eine weitere Anschaffung für die Eishalle und den öffentlichen Eislauf, waren zwei 2 Eislaufpinguine als Lernhilfen. Diese Pinguine lösen bei den Kindern große Begeisterung aus und wurden sofort gerne als Ersatz für die bereits vorhandenen alten Lernhilfen angenommen. Die Kosten für einen solchen Eislaufpinguin betragen 300 Euro pro Stück. Nach aktuellen Planungen werden zu Beginn der neuen Saison im Oktober sieben Pinguine die Eishalle bewohnen und für die Kinder zur Verfügung stehen. Alle Pinguine sind von Regener Firmen gesponsert, so dass für die Stadt und den Förderverein keinerlei Kosten entstanden sind.
Auch das Thema Sicherheit der Besucher und Sportler in der Eissporthalle beschäftigt den Förderverein. Daher konnte mit Hilfe von weiteren Sponsoren ein AED Lifepak CR Plus zur lebenswichtigen Erstversorgung von Patienten mit plötzlichem Herztod angeschafft werden. Des weiteren wurde das Erste-Hilfe Material im Sanitätsraum vom Förderverein aufgestockt, so dass bei Unfällen adäquat geholfen werden kann. Im Januar fand in Kooperation mit der BRK-Bereitschaftsjugend Regen eine Notfallsituation auf der Eisfläche während des öffentlichem Eislauf statt. Diese Situation wurde dann von den Kinder der Jugend geübt um unter realen Bedingungen Ihr Können zu Testen.
Im Fasching ging es dann zusammen mit dem Spielmannszug Regen zum Faschingsumzug in die tschechische Stadt Milevsko. Zu diesem Besuch hatte die Stadt die Abordnung der Eishalle eingeladen und hat alle Kosten für Busfahrt und Verpflegung übernommen. Demnächst wird ein offizieller Antrag auf EURegio gestellt um finanzielle Mittel aus dem Fördertopf zu erhalten. Die Freundschaft zwischen Milevsko und Regen soll indessen weiter ausgebaut und sich auch im Bereich der Eissporthallen ausgetauscht werden.
Ein wichtiger Punkt der Versammlung war die Information, dass der Förderverein offiziell beim Bayerischen Eissport Verband einen Antrag auf Landesleistungszentrum für Eisstocksport gestellt hat, Dieser Antrag befindet sich derzeit in Bearbeitung. Sollte der Antrag vom BEV befürwortet werden, so geht dieser an den BLSV und das bayerische Kultusministerium weiter.
Kassier Matthias Blök hat anschließen den Anwesenden den Kassenbericht vorgelegt. Insgesamt wurde die Stadt Regen finanziell durch die Tätigkeit des Fördervereins im Jahr 2011 um 20.000 Euro entlastet. Darunter fällt die Bandenwerbung, die Hallen- und Bahnmieten und die Übernahme der kompletten Betriebskosten der Eisaufbereitungsmaschine. Zudem konnte der Kassier ein Plus für die Vereinskasse vermelden, worauf es Applaus von den Mitgliedern gab. Die Kassenprüfer Adolf Ernst und Manuela Hallhuber bescheinigten dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung. Die Vorstandschaft wurde daraufhin von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet.
Bei den Grußworten von Staatsminister Brunner und Landrat Adam drückten beide Ihren Dank an den Förderverein für die Hilfe und den Einsatz für das Regener Eisstadion aus. Auch haben beide die Wichtigkeit dieser Einrichtung für Regen und den Landkreis hervorgehoben. Auch sollte so schnell wie möglich von der Stadt eine klare Entscheidung über den Weiterbetrieb fallen, um Planungssicherheit für die Zukunft zu haben. Staatsminister und Präsident Brunner versprach bezüglich des Landesleistungszentrum für Eisstocksport nach zu hacken und das Vorhaben voranzutreiben.
Bei der Vorschau auf das laufende Vereinsjahr lag der Augenmerk auf der nächsten großen Veranstaltung des Fördervereins, vom 14. – 16.09.2012 finden in und um die Eishalle die ersten Regener Spieletage statt. Dort werden über 1000 Brettspiele kostenlos zur Verfügung gestellt um die Möglichkeit zu geben, Spiele zu Testen und auszuprobieren. Die Planungen für dieses Ereignis laufen bereits. Auch soll das Pokalturnier des Förderverein wieder veranstaltet werden. In Zusammenarbeit mit UnserRadio wird eine niederbayerische Firmenmeisterschaft geplant. Auch der Termin für die 2. AutoMobil Regen steht bereits fest, vom 11. – 12.05.2013 findet diese Veranstaltung wieder in der Eissporthalle Regen statt. Auch das der Titel „Bundesstützpunkt“ weiter erhalten bleibt wird geschaut, so kümmert sich der Förderverein darum das dieser noch dieses Jahr verlängert wird. Bis Oktober, pünktlich zum Beginn der Wintersaison 2012/13, soll eine neue Homepage für das Eisstadion entwickelt werden. Somit soll die Werbung in den neuen Medien erhöht werden.
Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges stellte Martin Vanek einen Auszug aus dem erstellten Energiekonzept vor. Das Wohl größte Einsparungspotenzial liegt bei der Hallenbeleuchtung , diese könnte von den kostspieligen und kurzlebigen Quecksilberdampflampen auf energiesparende LED umgestellt werden. Eine Einsparung könnte bei einer Umstellung bei ca. 15.000 Euro liegen, ohne eine Berücksichtigung von steigenden Strompreisen. Vom Umweltministerium ist eine 25%tige Förderung für CO2 Einsparung in Aussicht gestellt. Ein weiterer großer Punkt der Einsparung könnte bei der Nutzung der Abwärme der Kälteanlage getroffen werden. Die Abwärme kann durch Umbauarbeiten eventuell in den Heizkreislauf eingespeist werden und somit die Heizkosten des Stadions senken. Diese Möglichkeit wird in naher Zukunft mit der Firma Zistler aus Regen genauer geprüft und genau berechnet. Auch die Zahlen der Besucher in der vergangenen Saison fielen positiv aus, Vanek konnte eine Steigerung um 29 Prozent im Vergleich zur vorherigen Saison bekannt geben.
Am Schluss bedankte sich Vorsitzender Martin Vanek bei den Mitgliedern, Vereinen, Firmen und Gemeinden, die Mitglied beim Förderverein sind. Ein herzliches vergelts Gott gilt auch den Sponsoren, die den Verein tatkräftig unterstützen. Auch bei der Vorstandschaft und dem Vereinsausschuss bedankte sich Vanek für die gute und reibungslose Zusammenarbeit und hofft auf eine weitere tatkräftige Unterstützung.
Der Förderverein Eissport Regen hat derzeit 171 Mitglieder, darunter sind 18 Gemeinden und 24 Vereine. Der Verein würde sich sehr wünschen, wenn die Zahl der Mitglieder noch weiter steigen würde, vor allem Vereine, die die Halle nutzen und noch nicht Mitglied sind, sollten über eine Mitgliedschaft und somit den Fortbestand der Eishalle nochmals in einer Ihrer nächsten Versammlungen ansprechen. Auch privat Personen, die den Erhalt der Eishalle fördern möchten, sind gerne dazu angehalten, Mitglied zu werden. Der Jahresbeitrag von 12 Euro für Erwachsene kann von jedem Eissportbegeisterten getragen werden und kommt zum 100 % dem Erhalt der Eishalle zu Gute.


22.02.2012 Auf Faschings-Tour in Tschechien

Am Faschingssamstag haben der Spielmannszug und der Förderverein Eissport Regen die Reise zum 160 Kilometer entfernten Milevsko angetreten, denn Milevsko feierte dieses Jahr den Jubiläumsfaschingszug, seit 150 Jahren gibt es ihn bereits.


Da der Förderverein schon viele Kontakte geknüpft hat und Milevsko eine Partnerschaft eingehen will, wurde man im Dezember bei einem Besuch in Regen gebeten, an diesem Umzug teilzunehmen. Bürgermeister Zdenek Herout freute sich sichtlich über den Besuch aus Regen. Nach der Begrüßung ging es gleich zum Umziehen und der Spielmannszug bereitete sich auf seinen ersten Auftritt vor und gab auf dem Markplatz ein halbstündiges Standkonzert.

Nach dem Standkonzert stärkte man sich mit regionalen Spezialitäten auf dem Marktplatz, um für den großen Festzug fit zu sein. Beim Haus der Kultur trafen sich alle Teilnehmer des Umzuges. Um das Warten bis zum Beginn des Umzuges zu verkürzen, gaben die Regener noch ein kleines Standkonzert. Daraufhin wurden auch die "Taktsurfer" aus der Schweiz mit Ihrer fetzigen Guggenmusik aktiv. Bis zum Startschuss des Umzuges wechselten sich die Regener und Schweizer mit musikalischen Einlagen ab und sorgen schon vorab für eine super Stimmung.
Die Besonderheit am Faschingszug in Milevsko waren die vielen Masken, die in mühevoller Handarbeit hergestellt werden.

Tausende Besucher säumten den Straßenrand und den Marktplatz, um den eineinhalbstündigen Faschingszug zu bestaunen. Kurz nach dem Marktplatz wendete der Zug, so dass man auch als Fußgruppe den Festzug bewundern konnte. Vorbei an Meerjungfrauen, der Schweizer Guggenmusik, einem Drachen, der an die frühere Version des Drachenstichs erinnerte, an Ureinwohnern, Geheimagenten, die zum Schluss das Einsatzfahrzeug wegen Motorschaden selbst schieben mussten, und vielen weiteren Gruppen. Man war sich einig, dass es auf jeden Fall ein anderer Festumzug wie daheim im Bayerwald war.


13.02.2012 Pinguine helfen den unsicheren Eislauf-Novizen

Eine Lernhilfe der besonderen Art hat der Förderverein Eissport Regen e.V. im Eisstadion in Betrieb genommen. Zwei Eislauflernpinguine sollen Kindern die ersten Schritte auf dem Eis erleichtern. Die neuen Pinguine werden vom Förderverein kostenlos beim öffentlichen Eislauf zur Verfügung gestellt. Demnächst kommen noch einmal zwei Pinguine hinzu. Alle Pinguine werden dem Förderverein gesponsert. Ein Lauf-Lern-Pinguin ist nicht billig,er kostet 300 Euro, wie Fördervereins-Vorsitzender Martin Vanek sagt. Der Förderverein freut sich über Sponsoren.




10.02.2012 Spenden für den Eishallen Defi

Nach der Defi – Einweisung vergangener Woche in den AED – Lifepak CR Plus durch das Fachpersonal, konnte der Förderverein Eissport Regen am vergangenen Montag die Spenden für den AED entgegen nehmen.
Darunter konnte Fördervereins Vorsitzender Martin Vanek und Mitglied Monika Hof den Filialleiter der Sparda-Bank Herrn Werner Staudinger und seine Kollegin Frau Simone Häring und von der BKK Faber Castell & Partner Frau Sabine Stein im Eisstadion Regen begrüßen.
Zu Beginn ermöglichte man den Gästen einen kurzen Einblick
in die Eissporthalle und den Sanitätsraum, der vor kurzem vom Förderverein neu ausgerüstet worden ist. Vor dem Sanitätsraum befindet sich auch ab sofort der neue gespendete Defibrillator. Dieser kann von jedem Laien im Notfall benutzt werden.
Der Defi ist zusätzlich mit Kinder-Elektroden ausgestattet worden, da sehr viele Kinder im Stadion ihren Sport ausüben. Da bei Kindern der Strom der zum Anregen der Herzmuskulatur benötigt wird, geringer sein muss als bei Erwachsenen, ist eine Verwendung der normalen
Elektroden nur eingeschränkt möglich. Durch diese Erweiterung kann der Defi nun auch ohne weiteres bei Kindern unter 10 Jahren angewendet werden.
Begeistert zeigten sich die Unterstützer von dem kleinen Gerät das Leben retten kann und stellten viele Fragen über die Bedienung und Funktion. Durch die sehr geringe Größe des Defis kann dieser leicht zum Einsatzort gebracht werden. Eingesetzt wird ein vollautomatischer Defi, der von den Sponsoren als weiterer Vorteil gesehen wurde. Dies bedeutet, dass der Schock am Patienten vom Gerät alleine abgegeben wird. Bei den meisten Geräten im Umlauf muss man zur Abgabe des Schocks zusätzlich noch einen Knopf drücken. Alle anwesenden hoffen jedoch, dass das Gerät nie zum Einsatz kommen wird. Falls doch ein Notfall eintritt, ist man froh diesen AED griffbereit zur Verfügung zu haben.
Die Spenglerei Pfeffer aus Regen und ein weiterer anonymer Spender haben uns ebenfalls bei der Anschaffung des Defibrillators unterstützt.
Durch die Unterstützer konnte der AED komplett finanziert werden!
Der Förderverein bedankt sich für die großartige Unterstützung!


02.02.2012 Defi - Maschine gegen plötzlichen Herztod

Regen. Einen Frühdefibrillator hat der Förderverein Eissport Regen jetzt ganz offiziell für die Eissporthalle Regen in Betrieb genommen. Das Gerät vom Typ AED CR Plus wurde durch autorisiertes Fachpersonal des Herstellers vorgestellt.

Dabei erklärte AED-Ausbilder Klaus Achatz den Vertretern des Fördervereins die wichtigsten Funktionen und die Bedienung des Gerätes. Somit ist der Verein offiziell auf diesem Gerät eingewiesen. Der Frühdefibrillator ist für jedermann im Notfall zugänglich. Er konnte komplett über Spendengelder finanziert werden.

Der AED soll bei plötzlichem Herztod die Zeit zwischen Notruf und Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Jede verlorene Minute ohne Defibrillation senkt die Überlebenschancen des Patienten um zehn Prozent. Bereits nach zehn Minuten sind die Chancen auf Erfolg relativ gering. Der AED hingegen ist innerhalb kürzester Zeit am Unfallort einsatzbereit.

Das Gerät darf von jedem Laien im Notfall verwendet werden. Vor einer falschen Anwendung des Gerätes muss sich niemand fürchten, denn es ist mit seiner Vollautomatik so konzipiert, dass es nur dann einen Schock versetzt, wenn dieser für den Patienten notwendig ist. Das Gerät erklärt mit Hilfe einer Computerstimme alle notwendigen Maßnahmen, die getroffen werden müssen.


02.02.2012 Nur zum Üben: Blut auf dem Eis

Regen. Da ging es rund in der Eishalle Regen: Die Bereitschaftsjugend Regen des Bayerischen Roten Kreuzes rückte mit einem Sanka und 17 Kindern und Jugendlichen an, um dort während des öffentlichen Eislaufs zu üben und ihr Können zu zeigen. Vorab wurden die fünf Verletzten-Darsteller von Gruppenleiterin Monika Hof geschminkt, so dass alle Verletzungen auch aussahen wie in der Realität.


Dargestellt wurde ein Unfall auf der Eisfläche, fünf Kinder waren zusammengestoßen. Marcel König erlitt dabei so schwere Verletzungen das er bewusstlos wurde, seine Unfallgegnerin Katharina Schmid prallte mit dem Kopf auf das Eis und zog sich eine Kopfplatzwunde und eine Gehirnerschütterung zu. Christian Uhlig stürzte über die bereits liegenden Kinder, stützte sich mit der Hand ab, so dass ihm dann durch einen Schlittschuh der Daumen abgetrennt wurde. Nikola Rechenmacher wollte sich mit der Hand abfangen und brach sich dabei das Handgelenk. Und Alexander Medger verdrehte sich beim Sturz das Knie und konnte nicht mehr aufstehen.


Alle Verletzten wurden auf die Eisfläche drapiert und mit "Blut" versehen, damit die Szenerie so echt wie möglich aussah. Draußen warteten die Helfer, alles Mitglieder der Bereitschaftsjugend Regen, auf den Hilferuf. Endlich kam er, abgesetzt von Ausbilderin und Organisatorin Monika Hof. Die Helfer eilten auf die Eisfläche, um die Erstversorgung zu übernehmen. Auf dem Eis wurden Blutungen gestillt , wurden die Patienten richtig gelagert, um den Kreislauf stabil zu halten. Um die Helfer herum standen viele Schaulustige - genau wie bei echten Einsätzen auch.

Nach der Versorgung auf dem Eis wurden alle Patienten mit Hilfe von Tragen und Dreiecktüchern von der Eisfläche getragen, um draußen in den Sanka geladen zu werden.

Die gesamte Übung wurde während des öffentlichen Eislaufs abgehalten, Zuschauer und Beobachter waren also ganz bewusst eingeplant worden. Besonders die kleineren Eishallen-Besucher waren begeistert von der Echtheit der Verletzung, die älteren waren sehr beeindruckt davon, wie professionell die Verletzten versorgt wurden.

Nach Beendigung der Übung, setzten sich die BRK-Leute noch einmal zusammen, um die Übung Revue passieren zu lassen. "Solche Übungen sind sehr gut, sie sollten weiter genutzt werden", bilanzierte Monika Hof.

Eishallen-Betreiber Herbert König hatte die Eisfläche zur Verfügung gestellt, Martin Vanek vom Eishallen-Förderverein hatte bei der Organisation und dem Ablauf der Übung jederzeit zur Verfügung gestanden. "Solche Übungen sollen den Kindern ein Gefühl vermitteln, wie es ist, wenn man draußen arbeiten muss", meinte Monika Hof. "Dort steht man auch immer unter Beobachtung und wird durch Schaulustige behindert. Ebenso wichtig ist es für die Kinder und Jugendlichen, ihr Wissen so realitätsnah wie möglich zu üben, so dass sie im Ernstfall auch alles können und die Angst vor dem Ernstfall verlieren".


Freitag, den 27. April 2012
um 18.00 Uhr
im Brauereigasthof Falter - Regen
2. Jahreshauptversammlung des Fördervereins - Einladung ansehen


28.11.2011 EC Blau-Weiß March wiederholt Vorjahressieg

Das Pokalturnier des Förderverein EissportRegen e.V. ist es am vergangenen Sonntag war von Spannung geprägt.
26 Mannschaften, darunter auch eine Mannschaft aus Tschechien und zwei rund 200 km angereiste Mannschaften bestritten das 2. Pokalturnier des Fördervereins in der Eissporthalle Regen.
Ein sprichwörtliches Kopf an Kopfrennen lieferten sich 5 Mannschaften, wo es bis zum Schluss noch um den Turniersieg ging. Schließlich wurde dann ein Entscheidungsschießen zwischen den erstplatzierten der beiden Gruppen EC Blau-Weiß March und das Team „Übungsleiter“ durchgeführt. Hier konnte sich March mit 17: 6 erfolgreich durchsetzen und verteidigt so auch dieses Jahr erfolgreich den Sieg.
Anschließend ging es in der Stadtiongaststätte zur Siegerehrung. Vorsitzender Martin Vanek bedankte sich bei den Vereinen für die Teilnahme. Es war besonders schön zu sehen, dass 26 Mannschaften am Turnier teilnahmen, und uns somit unterstützen. Ebenfalls ein Dank ging an den ehrenamtlichen Schiedsrichter Helmut Weiderer und Wettbewerbsleiter Michael Steinbauer.
Ein großes Dankeschön geht an die Metzgereien Georg Perl – Regen, Treml – March und die Brauerei Falter Regen, die einen Teil der Preise gestiftet haben. Somit konnten wir an alle 26 teilnehmenden Vereine Preise vergeben.
Der Wanderpokal ging wie bereits im Vorjahr an den EC Blau-Weiß March Regen der seinen Sieg souverän verteidigte. Zweiter wurde die Auswahl „Übungsleiter“.


28.11.2011 Abordnung von Milevsko besucht Kreisstadt Regen

Am vergangenen Samstag, besuchte eine kleine Abordnung aus Milevsko die Kreisstadt Regen. Darunter die Dolmetscherin Jitka Chabrova, Bürgermeister Herout Zdenek, Stadionmanager Petr Zelenka, Stadtrat … und Eishockeychef ….
Zuerst besichtigte man gemeinsam das Eisstadion in Regen. Begrüßt wurden Sie hier von der Bürgermeisterin der Stadt Regen Ilse Oswald, dem 1. Vorsitzenden vom Förderverein Martin Vanek, Kassier Matthias Blök und Stadtrat Werner Rankl. Beim Besuch im Stadion liefen schon die ersten Vorbereitungen zum bevorstehenden Oberliga Turnier der Eisstockschützen und somit konnten die Tschechen einen ersten Eindruck gewinnen, wie bei uns Eisstocksport gespielt wird.
Man zeigte Ihnen die Technik der Eisaufbereitungsmaschine, wie bei uns das Eis für den Eisstocksport aufgeraut wird. Man stellte fest, dass das System der Regener schon professionell und ausgereift ist. Auch der Antrieb unterscheidet sich zur tschechischen Maschine. Danach ging es in den Maschinenraum, das Herzstück der Eissporthalle und besichtigte die Umkleidekabinen. Besonders aufgefallen ist Ihnen, das wir sehr viel Werbung im Stadion aufweisen können.
Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen in den Brauereigasthof Falter. Hier wurden viele Themen angesprochen, wie unsere gemeinsame Partnerschaft ausgebaut und umgesetzt werden könnte. Darunter war auch die Einladung von Milevsko, das die Stadt Regen am Faschingssamstag bei dem Jubiläumsfaschingszug teilnehmen solle. Partnerschaften in Bereich Schüleraustausch und Stadtverwaltung wurden ebenso angesprochen, wie ein Gegenbesuch der Eiskunstlauftruppe und einer Eishockeymannschaft aus Milevsko im kommenden Jahr.
Zum Abschluss zeigte man den Tschechen noch das Rathaus und besuchte den Regener Christkindlmarkt im Kurpark, wo man das Treffen noch gemütlich ausklingen ließ.


28.11.2011 Kreisjugendschwimmen auf Kufen


Der Förderverein Eissport Regen e.V. hat die Teilnehmer des abgesagten Kreisjugendschwimmens kurzerhand in die Eisporthalle eingeladen. Denn der Kreisjugendring hatte das Schwimmen abgesagt, nachdem die Stadt Zwiesel eine Benutzungsgebühr vom Veranstalter verlangt hatte. Knapp 60 Kinder und Jugendliche sind der Einladung in die Eishalle schließlich gefolgt und hatten sichtlich Spaß auf dem Eis. Einige davon standen zum ersten Mal auf den Kufen. Mit kleinen Snacks wurden die Kinder und Jugendliche von Fördervereins-Mitglied Monika Hof versorgt.
Der Vorsitzende Thomas Pfeffer und Geschäftsführer Ludwig Stecher vom Kreisjugendring waren mit einigen Ausbildungsleitern ebenfalls vor Ort.


02.11.2011 Förderverein Eissport Regen besucht erneut Milevsko

Zum ersten Mal wird in Milevsko Eisstock gespielt


Am vergangenen Sonntag besuchte der Förderverein Eissport Regen e.V. erneut die Stadt Milevsko in Tschechien. Diesmal mit einer größeren Abordnung und mit der Mission, den Nachbarn den Eisstocksport näher zu bringen. Im April 2011 ist man zum ersten Mal nach Milevsko gereist.
Im Vorfeld hatte man sehr viel Kontakt mit der Dolmetscherin Jitka Chabrova und dem Manager des Eisstadions Petr Zelenka. Man musste schließlich zum ersten Mal das große Eisstadion in Milevsko für den Eisstocksport vorbereiten. Genaue Linienführungen, über das Spielfeld für den Eisstocksport und Anweisungen, wie das Eis mit der Eisaufbereitungsmaschine aufgeraut werden muss, wurden ausgetauscht.
Am frühen Morgen wurde dann die Anreise zum 160 km entfernten Ort Milevsko in Südböhmen angetreten. Die Eissportler wurden in Milevsko von der Dolmetscherin Jitka Chabrova am Stadtplatz vor dem Rathaus empfangen und begrüßt. Da noch etwas Zeit bestand, wurden uns bei einem kleinen Spaziergang, das städtische Museum und das Kloster gezeigt. Anschließend ging es direkt zum Eisstadion. Dort wurden wir zum gemeinsamen Mittagessen im Stadionrestaurant eingeladen.
Gut gestärkt und mit dem ersten Eindruck vom Stadion ging es zur geplanten Partner-Veranstaltung.
Bürgermeister Herout Zdenek begrüßte den Förderverein und die Bürgerinnen und Bürger von Milevsko und Umgebung und bedankte sich für das Kommen.

Anschließend gab es eine 20 minütige Aufführung der Eishockey Jugend. Diese zeigte uns viele Tricks und ein großartiges Zusammenspiel zwischen den Kleinst- und Jugendmannschaften.
Darauf folgte eine Vorführung der Eiskunstläufer. Zuerst bestaunten wir zwei Einzel Eiskunstläuferinnen, die ihr Können zur Schau stellten. Dann folgten 2 große Eiskunstlaufgruppen, mit je 20 Personen. Sie führten uns beindruckende Choreographien im Stadion vor. Man staunte nicht schlecht über diese professionelle Vorführung, vor allem da es bei uns in der Umgebung so etwas nicht zu bestaunen gibt.


Nach dieser Vorstellung gab es eine Verlosung für die Besucher. Für alle Regener Eissportler gab es als Geschenk einen Fanschal des Eisstadions Milevsko. Stadtrat Werner Rankl übergab als Dankeschön für die Einladung im Namen der Stadt Regen an den Bürgermeister mit Gattin und der Dolmetscherin eine Armbanduhr mit dem Regener Stadtwappen.
Die Aufregung bei den Eisschützen steigerte sich, den nun war es an der Zeit, das die Regener mit dem Eisstocksport an der Reihe waren. Zuerst musste aber das Eis noch für uns präpariert werden. Man war gespannt, wie Milevsko das Aufrauen des Eises gelöst hat, da man das Ganze im Vorfeld nur über das Telefon abgeklären konnte. Die Vorrichtung wurde aus einem anderen Eisstadion ausgeliehen und hinter der Eisaufbereitungsmaschine angebracht. 3 Angestellte stellten sich auf die Vorrichtung um das nötige Gewicht auszuüben um das Eis aufrauen zu können. Improvisation geht über alles.
Dann ging es mit Akkubohrer und Vorrichtung aufs Eis, um die Fußstützen auf der Eisfläche zu befestigen. Sehr skeptisch verfolgte Petr Zelenka der Manager des Eisstadions den Vorgang, hatte er doch sichtlich Angst, dass wir ihm die Kühlleitung des Stadions anbohren könnten. Aber bei 6 cm Eisdicke bestand keinerlei Gefahr.
Und dann ging es auch schon los. Der Bürgermeister bot allen Besuchern an, den Eisstocksport auszuprobieren. Und das Angebot nahmen auch sehr viele an. Vor allem Kinder und Jugendliche wollten den für Sie ungewohnten Sport unbedingt ausprobieren.
Michael Waschinger erklärte als Europacupsieger 2010, mit dem auch für die Veranstaltung eigens erstellten Plakaten die Veranstaltung beworben wurde, die Sportart Eisstockschießen. Auf einer Bahn wurde professionell durch die Regener Eisstock gespielt, um das Spielgeschehen zu vermitteln. Auf den anderen Bahnen konnten die Bürger von Milevsko die ersten Eisstöcke schießen, die der Förderverein und Erich Geier von der Firma Ladler leihweise zur Verfügung stellten. Man versuchte die Spielerklärungen durch Körpersprache zu vermitteln.

Für das erste Mal einer solchen Eisstockveranstaltung funktionierte die Eisaufbereitung und das Einzeichnen der Spielflächen hervorragend. Man sah das Milevsko sehr bemüht ist, die Partnerschaft mit dem Förderverein aufrecht zu erhalten und auszubauen. Sichtlich erleichtert ist nun auch 1. Vorsitzender Martin Vanek, dass alles so hervorragend geklappt hat.
Zum Schluss stieß man noch auf eine erfolgreiche und weitere harmonische Partnerschaft an.

Ziel dieser Treffen ist, das man versucht eine feste Bindung zwischen Milevsko, der Stadt Regen und dem Förderverein aufzubauen, um von EURegio Fördermittel beantragen zu können. Als Gegenzug könnte uns Milevsko mit Eishockey und Eiskunstlauf besuchen. Und auch ist schon eine gewisse Freundschaft in der kurzen Zeit zwischen uns entstanden, dass sah man als wir Milevsko mit dem Bus verließen und uns noch einige Kinder und Jugendliche nachwinken.

Eine kleine Abordnung mit Bürgermeister Herout Zdenek wird uns voraussichtlich am Wochenende beim Regener Christkindlmarkt einen Gegenbesuch abstatten.
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Bist Du auch interessiert Mitglied im Förderverein Eissport Regen zu werden und den Eissport im Landkreis zu sichern? Dann Besuch unsere Homepage www.eissport-regen.de.
Mitgliedsbeitrag für Erwachsene: 12.- Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei!



25.10.2011 Trainingsbahn für die Kinder- und Jugendmannschaften

Der Förderverein stellt ab dieser Saison den Kinder- und Jugendmannschaften im Eisstocksport eine Trainingsbahn in der Eissporthalle Regen kostenlos zur Verfügung.



12.08.2011 Spende von EC Furth / Veranstaltungen

EC Furth spendet dem Förderverein 320 Euro. Vielen herzlichen Dank hierfür. Dies ist der Erlös des Bayernpokals Jugend U19. Der Förderverein stellte hierzu die Pokale. Desweiteren plant der Förderverein Ende September noch mit Hilfe der Mitglieder einige kleinere Sanierungsarbeiten an der Halle durchzuführen. Am 30. Oktober fährt der Verein mit einem Bus in die "Partnerstadt" Milevsko um den Tschechen das Eisstockschießen zu zeigen. Dieses Erfolgt um eventuell ins Euregio Programm aufgenommen zu werden. Voraussichtlich am 27. November 2011 findet dann das 2. Pokalturnier des Fördervereins statt.



17.05.2011 Was fürs Auge: die Auto-Schau

Regen. Wie viele Pferdestärken die Autos in und vor der Eishalle insgesamt unter den Motorhauben hatten, weiß wohl niemand. Fest steht: Es waren einige. Denn um die Eishalle auch im Sommer mit Leben zu erfüllen, setzte der Förderverein Eissport Regen e.V. am Wochenende ganz auf PS. Bei der „Automobil Regen“, der großen Auto-Schau in der Eishalle, drehte sich alles um die neuesten Fahrzeug-Trends. Die Veranstalter holten Auto- und Motorrad-Händler aus vier Landkreisen, Felgen-Veredler, Tuner, den ADAC die Polizei sowie einige Standbetreiber ins Boot.

„Wir wollten zeigen, dass wir auch im Sommer etwas für die Eishalle tun können“, erklärt Martin Vanek, der Vorsitzende des Fördervereins. Die Idee für eine Automobil-Schau als erste große Sommerveranstaltung entstand. Seit Monaten werkelte Martin Vanek mit Matthias Blök, Monika Hof und weiteren Mitgliedern, um die Idee in die Tat umzusetzen. Und die Mühe hatte sich gelohnt.

Allein 13 Autohäuser aus den Landkreisen Regen, Cham, Freyung-Grafenau und Deggendorf stellten in der Eishalle und auf der Freifläche vor der Halle mehr als 140 Fahrzeuge vor, 25 Automarken der Vertragshändler waren vertreten. Klassische Familienautos gab es ebenso zu sehen wie Sport- oder Kleinwagen, PS-starke Offroader, noble Cabrios und vieles mehr. Vor allem die Neuheiten wie der BMW 74, der Audi R8 oder der Porsche Cayman zogen die Blicke der Besucher auf sich. Gut kamen auch die ausgestellten Motorräder, veredelten Felgen oder Tipps eines Tuners an. Jede Menge Wissenswertes über die Technik in einem Polizeiauto und die Aktion „Sicher auf Bayerns Straßen“ erfuhren die Besucher am Stand der Polizei. Manch gute Tipps hatte auch der ADAC für die Auto-Liebhaber parat.

Während die Erwachsenen über Motoren, Modelle und mehr mit den Händlern fachsimpelten, tobten die Kleinen in der Hüpfburg oder ließen sich die Gesichter bunt schminken. Zwischendurch stärkten sich die Besucher an den Ständen vor der Halle mit Sengzelten, Backwaren oder Schmankerl vom Grill, die von Unternehmen aus der Region betreut wurden.

Am Samstag hätten sich die Eissport-Förderer um Martin Vanek etwas mehr Besucher gewünscht, dafür zog es am Sonntag umso mehr Interessierte in die Eishalle. Knapp 2000 Besucher bummelten am Wochenende bei freiem Eintritt durch die „Automobil Regen“. „Wir freuen uns, dass unser Angebot angenommen wurde und dass uns die Firmen aus der Region so gut unterstützt haben“, lobte Martin Vanek. Bei allen Helfern, Händlern und Standbetreibern bedankte er sich ebenso wie bei der Feuerwehr Sohl fürs Parkplatzeinweisen.

Möglicherweise richtet der Eisstock-Förderverein heuer im Sommer weitere kleinere Veranstaltungen in der Eishalle aus, fix ist das aber noch nicht. Auch eine Automobil-Schau wird es voraussichtlich wieder geben: „Wir überlegen, die Schau künftig alle zwei Jahre abzuhalten“, erklärt der Vorsitzende. Für heuer hätten noch mehr Händler Interesse signalisiert, manche waren aber aus Termingründen verhindert. „Mit längerer Vorlaufzeit tun sich auch die Händler leichter“, sagt Martin Vanek. Die Veranstaltungen sollen die Eishalle mit Leben erfüllen und zugleich Geld für den Erhalt der Halle in die Kasse des gemeinnützigen Fördervereins spülen. Text u. Foto von Susanne Kargus


06.05.2011 Eissportler wollen Gewissheit über die Zukunft des Eisstadions

164 Mitglieder unterstützen den Förderverein Eissport Regen, darunter 18 Gemeinden und 20 Vereine. Das gab Vorsitzender Martin Vanek auf der ersten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Tremml in March vor 30 Besuchern bekannt. Trotz erfreulicher Bilanz und gut gefüllter Vereinskasse sind die Förderer nicht wunschlos glücklich: Sie hoffen auf weitere Mitglieder, vor allem Vereine. „Der Jahresbeitrag von zwölf Euro für Erwachsene kann von jedem Eissportler getragen werden“, ist Vanek überzeugt. Von der Stadt Regen wünschen sich die Eissportler eine zeitnahe Sanierung des Eisstadions, damit die Eissportler endlich Gewissheit über die Zukunft des Eisstadions hätten - zumal die Stadt von allen Seiten Unterstützung bekomme. Dies wäre auch positiv für weitere Werbepartner und Investoren, hieß es in der Diskussion auf der Versammlung.


Unter den Besuchern begrüßte Vanek den Staatsminister und zugleich Präsident des Fördervereins Helmut Brunner, Landrat Heinz Wölfl und Bürgermeisterin Ilse Oswald. Vanek gab einen Rückblick auf das Vereinsjahr seit der Gründung im April 2010. Mittlerweile ist der Verein ins Vereinsregister eingetragen und wurde vom Finanzamt Straubing als gemeinnützig eingestuft. Über Allgemeines wie die neue Homepage und das neue Logo des Fördervereins wurden die Mitglieder informiert.

Erfolgreich war der Förderverein bei der Suche nach neuen Werbepartnern. Insgesamt wurden über 100 Meter Werbefläche neu vergeben - darunter erstmals zwei Bullykreise. Im September wurde das Eisstadion wieder zum Bundesstützpunkt aufgewertet. Plakate im Stadtgebiet und im Landkreis läuten die Eiszeit im Oktober ein. Am verkaufsoffenen Sonntag betreuten Vereinsmitglieder im Einkaufspark das Glücksrad.

Im Dezember hat der Förderverein sein erstes Pokalturnier im Stadion ausgetragen. 28 Mannschaften nahmen daran teil. Erste Kontakte mit der Stadt Milevsko in Tschechien, mit der eine Partnerschaft angestrebt wird, wurden geknüpft. Weitere Termine waren die Betreuung der Wirtschaftsjunioren, das CSU-Turnier für den Förderverein und das Essen für die ehrenamtlichen Helfer der Sanierungsarbeiten.

Kassier Matthias Blök berichtet von einer für das erste Vereinsjahr gut gefüllte Kasse. Die Kassenprüfer Manuela Hallhuber und Adolf Ernst hatten sie geprüft und bescheinigten Blök professionelle Arbeit. Die Vorstandschaft wurde nach dem Kassenbericht einstimmig entlastet.

In ihren Grußworten dankten Staatsminister Helmut Brunner, Landrat Heinz Wölfl und Bürgermeisterin Ilse Oswald für den Einsatz für das Regener Eisstadion. Im zweiten Vereinsjahr wollen die Mitglieder die geplante Partnerschaft mit Milevsko vorantreiben, für 14. und 15. Mai ist eine große Automobilschau rund ums Eisstadion geplant .

Rege diskutiert wurde über die bevorstehende Sanierung und Finanzierung des Stadions geführt. Minister, Landrat und Vereinsmitglieder baten die Stadt Regen, sich zeitnah für die Sanierung des Eisstadions auszusprechen. Die Stadt steckt mitten in der Planung eines Betreibermodells für die Dienstleistungen im Eisstadion.

Vorsitzender Vanek bedankte sich bei Mitgliedern, Vereinen, Firmen und Gemeinden für die Unterstützung. Auch bei der Vorstandschaft und dem Vereinsausschuss bedankte er sich und hofft auch weitere gute Zusammenarbeit. Staatsminister Brunner erhielt als Präsident und für die große Hilfe für den Verein ein kleines Geschenk. Für die Vorstandschaft gab es als Dank eine Flasche Wein. Alle weiteren Informationen über den Förderverein Eissport Regen e.V. gibt es unter www.eissport-regen.de.


Montag, den 18. April 2011
um 19.30 Uhr
im Hotel Gasthof Tremml in Regen / March

1. Jahreshauptversammlung des Fördervereins - Einladung ansehen


10.04.2011 Förderverein besucht die Stadt Milevsko (CZ)


Foto im Eisstadion Milevsko v.l.
:Pavel Solar - Kommunalpolitiker, Bürgerinitiative Eisstadion Förderung, Zdenek Herout - 1. Bürgermeister von Milevsko, Martin Vanek - 1. Vorsitzender Förderverein Eissport Regen, Werner Rankl - Stadtrat und Eishallenreferent Stadt Regen, Petr Zelenka - Manager SPOs GmbH, Jitka Chabrova - Bürgerinitiative, Korrespondentin Regionalzeitung, Kommunalpolitikerin, Jaroslav Kolar - Eishockey, Michael Waschinger - 2. Vorsitzender Förderverein Eissport Regen und Roland Fischl - Geschäftsführer Kreis 100 Bayerwald

Sie kennen das tschechische Städtchen Milevsko nicht? Macht nichts, es ging den Akteuren vom Förderverein Eissport Regen bis vor kurzem auch nicht anders. Bis zu dem Zeitpunkt nämlich, als Vorsitzender Martin Vanek einen Anruf von Jitka Chabrova bekam. Das war im Herbst 2010 - und jetzt stecken die Regener Eishallen-Förderer mitten in den Vorbereitungen für eine Partnerschaft.

Jitka Chabrova ist Kommunalpolitikerin in Südböhmen und verfolgt auch die niederbayerische Presse aufmerksam. Und so war sie auf einen Bericht im Bayerwald-Boten aufmerksam geworden. Sie las von den Problemen mit der Eishallen-Finanzierung; las davon, dass der neu gegründete Förderverein auch die Idee diskutierte, nach Partnern in Tschechien zu suchen. Diese Idee gefiel Chabrova. Denn auch in ihrer Heimatstadt Milevsko (Mühlhausen), auf halbem Weg zwischen Budweis und Prag gelegen, 9500 Einwohner stark, gibt es eine Eishalle. Und Chabrova ist die Sprecherin der dortigen „Bürgerinitiative Eissport“. Sie nahm Kontakt mit Martin Vanek auf. Erste Informationen flossen hin und her, dann trafen sich die beiden auf ein Gespräch im Regener Eisstadion. Man informierte sich gegenseitig über Probleme und Sportarten in den jeweiligen Eissporthallen.

Nach einem weiteren Treffen in Regen mit Jitka Chabrova wurde die Frage konkreter: Ob sich der Förderverein vorstellen könnte, mit der Stadt Milevsko eine Partnerschaft aufzubauen? Eine Partnerschaft, die man durch gegenseitige Sportveranstaltungen und Besuche mit Leben erfüllen könnte. Und, für beide Seiten ganz wichtig: Mit der man eventuell Fördergelder der EU für grenzübergreifende Aktivitäten an Land ziehen könnte.

Der Regener Förderverein nahm schließlich das Angebot an. Und so lud jetzt der Bürgermeister der Stadt Milevsko, Zdenek Herout, die Regener zu einem ersten Besuch ein. Rund 150 Straßenkilometer trennen die beiden Städte. Zusammen mit dem Manager des Sportzentrums Milevsko, Petr Zelenka, mit Jitka Chabrova sowie Kommunalpolitiker Pavel Solar und Jaroslav Kolar vom örtlichen Eishockey-Team empfing Herout die Regener Delegation im Rathaus. Die bestand aus Martin Vanek und Michael Waschinger vom Förderverein Eissport, aus dem Stadtrat und Eishallen-Referenten Werner Rankl und dem Geschäftsführer des Eisschützen-Kreises 100, Roland Fischl.

Werner Rankl überreichte dem Bürgermeister Herout ein Hemd mit dem Aufdruck der Stadt Regen sowie Infomaterial über Regen und den Bayerischen Wald. Am Bürgermeistertisch lernte man sich kennen und stieß mit einen Glas Sekt auf gute Zusammenarbeit an. Danach ging es direkt ins Eisstadion.

Dieses Stadion ist um einiges größer als das in Regen, wie die Bayerwäldler sofort feststellten. Es wurde 1970 erbaut. Man erfuhr unter anderem, dass in dieser Halle überhaupt kein Eisstocksport stattfindet, die Sportart ist dort schlicht unbekannt. Es dominiert der tschechische „Nationalsport“ Eishockey, die Milevsker spielen in der 3. tschechischen Liga. Milevsko will allerdings die Eishalle unter anderem auch für die älteren Menschen attraktiver machen, erklärten die Gastgeber. Und da erscheint den Tschechen, anders als das Eishockey, der Eisstocksport ideal. Im Gegenzug könne in Regen mitunter ein Eishockeyspiel organisiert werden.

Die Eiszeit in Milevsko dauert in der Regel immer von August bis März. Während der Sommerpause wurde 2010 ein spezieller Bodenbelag für die Stadionfläche angeschafft. Jetzt kann in den Sommermonaten die Eissporthalle auch für Hallenhockey und andere Sportarten effektiv genutzt werden. Der Hallenboden lässt sich sehr leicht auf- und abbauen.

Milevsko möchte im Oktober diesen Jahres gleich mit einer großen Veranstaltung die Partnerschaft zum Ausdruck bringen. Es sollten alle Sportarten vorgeführt werden und der Tag am Ende mit einer Eisdisco abgerundet werden. Regen wird sich hier sicherlich mit Eisstockschießen beteiligen und den Tschechen die Sportart näher bringen.

Zum Sportzentrum in Milevsko gehören neben der Eishalle auch eine große Turnhalle, ein Fußballstadion und ein Kunstrasenfußballplatz. Im Jahr 2010 wurde zudem ein neues Freibad gebaut. Nach der Besichtigung des Sportzentrums lernten die Gäste auch noch das örtliche Kloster kennen, das vor kurzem zum Teil aufwändig renoviert wurde.

Bürgermeister Herout kündigte auch gleich seinen Gegenbesuch in Regen an - und erwähnte, dass er die Bayerwald-Stadt schon früher öfter besucht hat.



17.03.2011 CSU Pokalturnier - Übergabe

Regen. Staatsminister Helmut Brunner nahm an dem Termin in der Regener CSU-Geschäftsstelle gleich in doppelter Funktion teil: als Spender und als Empfänger von 1000 Euro. Die Spende kam vom CSU-Kreisverband, dessen Vorsitzender Helmut Brunner ist. Dieser hatte im Regener Eisstadion erstmals ein Benefizturnier zu Gunsten der Eishalle durchgeführt. Die Idee dazu hatte Josef Fuchs aus Rinchnach bei einem Asphalt-Turnier gehabt. Und er stieß damit beim Sprecher der CSU-Kreistagsfraktion Willi Köckeis auf offene Ohren. „Jeder war begeistert“, versichert Köckeis. 30 Mannschaften aus den CSU-Ortsverbänden im Landkreis Regen, aus den Arbeitskreisen und anderen Untergliederungen wie Frauen-Union, Senioren und JU wetteiferten in drei Gruppen um den Sieg. Um die Organisation kümmerte sich Ideengeber Josef Fuchs, die Turnierleitung übernahm Josef Leher aus Zwiesel, Andreas Hartl aus Kirchberg fungierte als Schiedsrichter und Kurt Pilsner aus Rinchnach übernahm die Auswertung - allesamt unentgeltlich. So war eine professionelle Durchführung garantiert. Die Gruppensiege holten sich die Mannschaften der Ortsverbände Rinchnach I, Bodenmais und Rinchnachmündt II. Dank Spenden der politischen Mandatsträger und aus der Geschäftswelt gab es für alle Mannschaften einen Ehrenpreis.

Im Vordergrund aber stand der Einsatz für die Eishalle. „Wir wollten ein Zeichen setzen, dass die CSU hinter der Regener Eishalle steht und sie unterstützt“, sagte Fraktionssprecher Willi Köckeis bei der Übergabe der Spende.

Damit kam Helmut Brunner in seiner zweiten Funktion ins Spiel - als Präsident des „Fördervereins Eissport in Regen“. Brunner war so zusammen mit dessen ersten Vorsitzenden Martin Vanek auch Empfänger der Spende. Und so übergab Brunner als CSU-Kreisvorsitzender nicht nur den Erlös aus dem Benefizturnier in Höhe von 885 Euro an Vanek, sondern stockte den Betrag auf 1000 Euro auf. Und weil das Turnier bei allen Teilnehmern so gut angekommen ist, soll es kein einmaliges Ereignis bleiben, sondern zur Dauereinrichtung werden. Noch nicht entschieden ist, ob das Turnier alljährlich oder in einem längeren Turnus durchgeführt werden soll.


Der Förderverein Eissport Regen e.V. hat für Sie am

Samstag, den 08. Januar 2011 den Wirtschaftsjunioren den Eisstocksport näher gebracht!


13.02.2011 CSU geht fürs Stadion aufs Glatteis

Regen. Sie lagen goldrichtig mit ihrer Idee, die Hobby-Eisschützen Josef Fuchs und Willi Köckeis: Beim Asphaltturnier des CSU- Ortsverbandes in Rinchnach hatten sie vorgeschlagen, ein großes CSU-Eisschießturnier zugunsten des Fördervereins für das Eisstadion Regen zu veranstalten. Kaum war die Einladung versandt, meldeten sich 31 Moarschaften mit 124 Mitgliedern an.

Da war es für Staatsminister Helmut Brunner, Kreisvorsitzender der CSU und auch Präsident des Fördervereins für das Eisstadion, natürlich Ehrensache, selbst anzutreten. Er ging mit der Mannschaft des Ortsverbandes Zachenberg aufs Eis. Landrat Heinz Wölfl, stellv. Landrat Willi Killinger und Bezirksrat Dr. Olaf Heinrich waren ebenfalls im Wettkampfeinsatz, während MdB Ernst Hinsken und Alt-MdL Sepp Niedermeier als Zuschauer ihre Solidarität mit der Eishalle zeigten. Das Turnier wurde aus Zeitgründen in drei Gruppen eingeteilt, fast vier Stunden lang wurde um Punkte gekämpft.

Bei der Siegerehrung im Faltersaal in Poschetsried ging stellv. Kreisvorsitzender Willi Köckeis nochmals auf die Beschlüsse des Kreistages um das Regener Eisstadion ein und stellte heraus, dass der Landkreis die Sanierungsmaßnahmen und Brandschutzmaßnahmen mit einem Betrag von maximal 1,25 Millionen Euro unterstützt. Das Eisstadion als zentrale Sportstätte des Eissports im Landkreis sei eine wichtige Einrichtung, weil hier die Eissportler durch gute Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten erst die Chance bekommen, auf regionalen und überregionalen Turnieren zu bestehen. Zudem sei diese Einrichtung für die Nachwuchsarbeit unentbehrlich.

Köckeis erwähnte auch die touristische Bedeutung des Stadions und den Zuschuss des Landkreises zum laufenden Betrieb. Dem Förderverein mit Michael Waschinger und Martin Vanek zollte er Lob für ihre engagierte Arbeit. Die ersten Erfolge sehe man bereits an den Werbebannern.

Die CSU-Mandatsträger sowie regionale Unternehmen und Betriebe hatten die Preise zum Wettbewerb gestiftet. Die ersten drei Plätze bei Gruppe A erreichten die Mannschaft Rinchnach I, Kirchberg und March. Gruppe B: Bodenmais, Rinchnach II und die „CSU-Freundinnen“; Gruppe C: Rinchnachmündt II, Zachenberg und Prackenbach.

Staatsminister Helmut Brunner lobte abschließend die Organisatoren und nannte besonders Wettbewerbsleiter Josef Leher, Schiedsrichter Andreas Hartl, Auswertungsbüro Kurt Pilsner und Organisator Josef Fuchs. Der Erlös aus der Veranstaltung wird demnächst dem Förderverein überreicht.


17.12.2010 Glücksrad dreht sich für den Eissport

An zwei Spielstationen konnten die Besucher des verkaufsoffenen Sonntags im Einkaufspark Ende Oktober ihr Geschick und ihr Glück versuchen - am Glücksrad und am Hackstock des „Supernaglers“. Betreut wurden die beiden Spielsstationen von Mitgliedern des Fördervereins Eissport Regen. 650,10 Euro hat der Verein durch die glückspielenden und nagelnden Besucher eingenommen. Der Werbeausschuss des Einkaufsparks hat diese Summe aufgestockt, so dass Martin Vanek, Vorsitzender des Fördervereins Eissport (mitte), jetzt von Center-Manager Werner Stahl (rechts) und Ralf Eisenreich von der Werbegemeinschaft im Einkaufspark einen Scheck über 1000 Euro überreicht bekam. Text: Frisch


Der Förderverein Eissport Regen e.V. hat für Sie am

Samstag, den 11. Dezember 2010 das Pokalturnier des Förderverein Eissport Regen veranstaltet!

Hier können Sie die Einladung downloaden


25.11.2010 Banden- und Hochwerbungen komplett

Die bisher neu abgeschlossenen Banden- und Hochwerbungen sind seit kurzen alle in der Eissporthalle montiert worden. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei allen Werbepartnern für die Unterstützung des Fördervereins bedanken. Natürlich gibt es für Interessenten immer noch die Möglichkeit eine Bande- oder Hochwerbung in der Eissporthalle anbringen zu lassen. Eine Übersicht unserer Werbepartner finden Sie unter "Partner" hier auf der Homepage.
Zudem ist die Stadt Regen, die Gemeinde Zachenberg, die Gemeinde Ruhmannsfelden, der Markt Bodenmais, die Gemeinde Frauenau und die Gemeinde Rinchnach Mitglied im Förderverein Eissport Regen e.V. geworden. Auch hier ein herzliches Dankeschön!


03.11.2010 Vielen Dank an den Einkaufspark!

Der Förderverein Eissport Regen e.V. möchte sich recht
herzlich bei Hr. Werner Stahl (Centermanager) und der Werbegemeinschaft des Einkaufsparkes für die Möglichkeit der Betreuung beider Stände und für die Unterstützung bedanken.

Es hat dem Förderverein sehr viel Spass gemacht, das Glücksrad und den Stand "Regen sucht den Supernagler" zu betreuen. Natürlich möchten wir uns auch an alle Teilnehmer die an einen der Stände mitgemacht haben bedanken!


Text von www.einkaufspark-regen.de

Die Aufgabe war nicht ganz einfach. Mit einem Spezialhammer musste ein 10 cm langer Nagel mit maximal 5 Schlägen in möglichst kurzer Zeit in einem Hackstock versenkt werden. Insgesamt hatten es 475 Teilnehmer versucht. Sie wollten sich mit einer sportlichen Leistung für die Endausscheidung qualifizieren. Bei den Meisten war es am Ende das, was es auch sein sollte. Gaudi, Spaß und das Bewusstsein, mit den 50 ct Einsatz pro Nagel seinen Beitrag zur Erhaltung der Regener Eishalle beigetragen zu haben.

Am Ende hatten 27 Nagler die Vorgabe erfüllt und sich für den Endkampf qualifiziert. Leider fand sich keine Frau unter den Qualifikanten, die aus dem gesamten Landkreis und sogar aus Österreich kamen.

Nach einem spannenden Finale konnte sich am Sonntagnachmittag der Regener Manuel Sitzberger mit dem Titel „Regener Super – Nagler 2010“ schmücken. Mit dem sensationellen Ergebnis von 4 Schlägen in 2,28 Sekunden verwies er die restlichen Finalisten auf die Plätze und konnte sich über einen Einkaufsgutschein des Einkaufsparks im Wert von 250 € freuen.

Wir gratulieren zu dieser Leistung.

Auf dem Bild von links: Martin Vanek vom Förderverein Eisport Regen e.V., der mit seiner Mannschaft den Wettbewerb betreute, Manuel Sitzberger mit Tochter und Centermanager Werner Stahl.


16.10.2010 Förderverein Eissport Regen e.V. im Einkaufspark!

Der Förderverein Eissport Regen e.V. betreut am Samstag, 23.10.2010 und am verkaufsoffenen Sonntag den 24.10.2010 das Glücksrad auf Ebene 2 und den Stand "Regen sucht den Supernagler" auf Ebene 1.

Die Gewinne stiftet der Einkaufspark Regen. Zusätzlich werden die Einnahmen beider Stände dem Förderverein Eissport Regen e.V. gespendet! Wer Lust hat bei den Ständen zu helfen, kann sich unter 0170/7786950 melden!











21.09.2010 Premiere: Bullykreise in der Eisfläche

Zum ersten mal in der Geschichte der Eissporthalle Regen wurden dieses Jahr Werbeflächen in den Bullykreisen gebucht.

Die Organisation der Bullykreise übernahm der Förderverein Eissport Regen. Mit einen stolzen Durchmesser von 9m gestaltete sich das Einbringen dieser großen Werbung als besonders knifflig, vorallem da es sowas in der Eissporthalle Regen noch nie gegeben hat. 6 Mann waren mit der Spezialanfertigung aus Rostock beschäftigt. Die Eismeister wurden von Christian Nausch und dem Servicetechniker der VHS und dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins Martin Vanek unterstützt. Das Ergebnis am Schluss kann sich sehen lassen!


11.09.2010 Ihr Ziel: 30 000 Euro fürs Eisstadion

Die Arbeit im Förderverein Eissport Regen nimmt Fahrt auf

Die Eisstockschützen, die Eishockeyspieler und Schlittschuhläufer sind schon ein bisschen „heiß auf Eis“, drei Wochen müssen sie sich noch gedulden, dann beginnt in der Eishalle in Regen die Eiszeit. Die erste Saison nach der Sanierungsentscheidung des Stadtrats, und die erste Saison nach Gründung des Fördervereins Eissport Regen e.V. Der hat ehrgeizige Ziele: 30 000 Euro, verspricht der Verein, steuert er pro Saison bei, um das Defizit der Stadt zu senken. Wie es aussieht, was der Verein macht und welche Pläne er hat, das erläuterten die beiden Vorstandsmitglieder Michael Waschinger und Martin Vanek im Redaktionsgespräch beim Bayerwald-Boten.
Martin Vanek kommt ein bisschen abgehetzt in die Redaktion. Gerade noch hat er einen nicht ganz unwichtigen Werbevertrag für das Eisstadion abgeschlossen, für die Unter-Eis-Werbung. In allen Bully-Kreisen und im Anstoßkreis auf der Eisfläche wird in der kommenden Saison Werbung prangen. 4,5 Meter im Durchmesser und entsprechend auffallend präsentieren sich die vhs, die Sparkasse, der Einkaufspark, der Brauereigasthof und die Lottogesellschaft. Jetzt müssen die Transparente bedruckt und geschnitten werden, in der übernächsten Woche werden sie „tiefgekühlt“, sie werden beim Eismachen in das Spielfeld eingelassen.
Der Verein hat von der Stadt die Vermarktung der Werbeflächen übernommen. „Da ist schon Potenzial“, sagt Waschinger; und umschreibt so elegant die Tatsache, dass sehr viele Werbeflächen in den vergangenen Jahren leer geblieben sind.
Die Verpflichtung des Vereins gegenüber der Stadt ist klar: 30 000 Euro pro Jahr muss er beisteuern, um das Defizit zu verringern, das zwischen 130 000 und 220 000 Euro liegt - je nachdem, ob die kalkulatorischen Kosten und die Abschreibung mit eingerechnet werden oder nicht.
„In diesem Jahr haben wir die 30 000 beieinander“, sagt Waschinger. Nicht allein aus den Mitgliedsbeiträgen oder aus den Spenden, sondern vor allem, weil sich die Vereine spendabel gezeigt haben. „Im kommenden Jahr müssen wir aber sehen, dass der Verein die 30 000 Euro aus eigenen Mitteln bereitstellt“, sagt Waschinger. Er hat eine Werbe-Offensive gestartet. In den kommenden Tagen werden viele Betriebe, Hotels, Organisationen, Vereine einen Brief des Fördervereins bekommen. Unterzeichnet vom Fördervereins-Präsidenten Minister Helmut Brunner und vom 1. Vorsitzenden Martin Vanek. „Jeder Beitrag zählt, auch 3000x10 Euro bringen uns ans Ziel“, heißt es in dem Schreiben. Sehr moderat ist der Mitgliedsbeitrag für Einzelpersonen: zwölf Euro im Jahr. Michael Waschinger hat als Vorsitzender des EC Blau-Weiß March ja erst vor zwei Jahren eindrucksvoll bewiesen, zu welchen organisatorischen Leistungen ein kleiner Verein fähig ist. Der EC hat die Europameisterschaft der Eisschützen über die Bühne gebracht. Jetzt will Waschinger die Vereine des Eisschützenkreises motivieren: „Wenn jeder der 75 Vereine nur einen Sponsor beibringt; und wenn aus jedem der 75 Vereine nur ein paar Mitglieder Mitglied im Förderverein werden, dann dürfte die Finanzierung kein Problem werden“, zeigt er sich optimistisch.
Aufs Eis wagt sich der Förderverein auch, er wird ein Pokalturnier veranstalten, am 11. Dezember findet es statt. Ob unserRadio zur Unterstützung des Fördervereins schon in dieser Saison eine Icebreak-Party in der Halle veranstaltet, wird davon abhängen, ob das Limit für die Besucherzahl - laut Auflage dürfen gegenwärtig nicht mehr als 500 Besucher in die Halle - für die Veranstaltung auf 1000 heraufgesetzt wird. „Bei 500 würde es sich nicht rentieren“, sagt Martin Vanek.
Noch ein bisschen ehrgeiziger als das Ziel des Vereins ist das Ziel der Stadt, die bei den Betriebskosten für die Halle 40 000 Euro pro Jahr einsparen will. Das wird nur funktionieren, wenn bei den Lohnkosten massiv gespart wird. Die liegen gegenwärtig bei 185 000 Euro - bei fünfmonatigem Betrieb. Da wird es nicht reichen, dass die kommende Saison nur bis Ende Februar geht und damit um gut eine Woche kürzer ist als die vergangene Saison.


30.08.2010 Neues Logo

Der Förderverein Eissport Regen e.V. präsentiert sich mit einem neuen Logo.


26.06.2010 Markt Bodenmais wird Mitglied

Diese Woche hat der Markt Bodenmais beschlossen im Förderverein Eissport Regen e.V. Mitglied zu werden. Vielen Dank an dieser Stelle an den Markt Bodenmais, für die Unterstützung.


03.06.2010 Sanierung der Eissporthalle beginnt - Eisschützen helfen dabei!

Von Johannes Fuchs - Passauer Neuen Presse

Regen. Es tut sich was in der Regener Eishalle. Am Montag sind die Vorarbeiten für die Sanierung angelaufen - und zwar für den Teil der Sanierung, ohne den das Eisstadion im kommenden Herbst keine Betriebserlaubnis mehr bekommen würde. Damit die Sache für die Stadt etwas billiger wird, packen zunächst ehrenamtliche Helfer von den Eisschützenvereinen kräftig mit an. Bis zum Wochenende wollen sie im ersten Arbeitsgang die alte Lüftungsanlage abbauen und aus der Halle schaffen. Dann kann die vom Landratsamt geforderte feuerfeste Trennwand zwischen Halle und Technikraum errichtet werden.
„So ein Dreck“. Michael Strohmeier klopft seinen blauen Arbeitskittel ab. Allzu lang halten es die Eisschützen im niedrigen Technikraum nicht aus, obwohl sie sich zahlreiche Luftlöcher in die Trennwand geschnitten haben. Ein halbes Dutzend Akteure vom FC Langdorf, vom FC Rinchnach und vom EC Bayerwald Regen ist zusammen mit zwei Mann von der Lüftungsbaufirma Wieser dabei, die alten Lüftungsschächte abzubauen. Dazu werden vorher die Isolierungen abgeschnitten - Arbeiten, bei denen der Staub von Jahrzehnten aufgewirbelt wird.
Gegen Mittag kommt Michael Waschinger mit einer Getränkelieferung vorbei, eine Brotzeit ist auch im Anrollen. Waschinger koordiniert zusammen mit Roland Fischl vom Eisschützenkreis 100 den Einsatz der Ehrenamtlichen. Am Freitag soll das Gerüst kommen, dann können die Helfer die dünne Trennwand aus Brettern und Folie komplett abbauen. Personell ist diese Woche gesichert, sagt Waschinger - dank vieler Eisschützen im Rentenalter, die auch an Werktagen anpacken können. Am Wochenende sollen die größeren Teile der Lüftungsanlage abtransportiert werden. „Dann hätten wir das Gröbste hinter uns“, sagt Waschinger. Bestimmt fällt ihm bis dahin auch ein, wo er einen geeigneten Gabelstapler herbekommen könnte . . .
Rätselraten herrscht derweil noch, wie die orangefarbenen Lüftungsrohre von der bis zu 19 Meter hohen Hallendecke abmontiert werden sollen. Vermutlich per Feuerwehr-Drehleiter, meint Franz Schiller vom EC Bayerwald. Aber zunächst steht der Bau der Trennmauer in der kommenden Woche auf dem Plan, und auch hier will der Förderverein Eissport Regen wieder ehrenamtliche Mit-Helfer einsetzen. Waschinger hofft, dass sich hier neben den Eisschützen-Vereinen auch andere Nutzer der Eishalle angesprochen fühlen.

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Wer sich nützlich machen und zum Fortbestand der Eishalle beitragen will, kann sich bei Michael Waschinger unter Tel. 0171/ 3673877 oder bei Roland Fischl unter Tel. 0171/ 7421104 melden.



24.04.2010 Der Förderverein hat sich erfolgreich gegründet!



2009 / 2010 - Unterschriftenaktion - Insgesamt 6600 Unterschriften gesammelt!
Auf allen Kanälen: Kampf um die Eishalle
 
Im Rahmen der Abendschau wurden gestern Abend 4400 Unterschriften gegen die Schließung der Halle übergeben
Von Michael Lukaschik
Regen. Schade, schade, die Kameras waren aus, die Techniker bauten die Strahler schon ab, da gab es
eine Szene, die war wie geschaffen für das Fernsehen, das so gerne auf Gefühle setzt. Ein kleines Mädchen
kam auf Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald zu, schnaufte sichtbar tief durch und fragte dann:
„Wenn die Eishalle zu macht, hat dann mein Papa noch eine Arbeit?“ Die Bürgermeisterin beugte sich zu
dem Mädchen und fragte, wer denn sein Papa sei. „Der Eismeister“, antwortete es. Ilse Oswald konnte
beruhigen: Ja, der werde bestimmt einen Arbeitsplatz bei der Stadt behalten. Das Mädchen war froh, und
Ilse Oswald war anzumerken, dass ihr diese Frage doch recht nahe ging.
Die Live-Übertragung der Abendschau des Bayerischen Rundfunks aus der Regener Eishalle war gerade
beendet. Eine Lösung für das Regener Eishallenproblem hatte sie auch nicht gebracht, was auch keiner
der rund 400 Besucher im Stadion erwartet hatte. Die Nutzer der Eishalle hatten ihre Leute mobilisiert.
Die jungen Eishackler des ERC Regen trainierten, die jungen Eiskunstläuferinnen glitten mit Anmut und
in ihren Kunstlauf-Kleidchen übers Eis, und auf einer Bahn duellierten sich die Vorzeige-Eisschützen aus
dem Bayerwald, die des EC Grub, mit einer Auswahl des Deutschen Eisstocksport-Verbands. Eine schöne
Kulisse für die knapp 13 Minuten, die aus der Regener Halle gesendet worden ist. Mit 13 Mann/Frau war
der Bayerische Rundfunk für die Live-Sendung nach Regen gekommen. Und Martin Breitkopf, der Reporter
vor Ort, fand es auch ein spannendes Thema, dass eine Kommune zu klamm ist, um sich die Sanierung
des Eisstadions leisten zu können.
Zackig wurden die Interviews auf dem Eis geführt, knappe Fragen, und weil die Zeit drängt und der Ablauf
der Sendung minutiös geplant ist, wurde schon einmal mitten im Satz abgebrochen. Neue Argumente
taten sich da nicht auf. Dass die Gutachten ergeben haben, dass der Zustand nicht den Vorschriften
entspricht, das erwähnte Kreisbrandrat Hermann Keilhofer. Und der eine oder andere schaute leicht besorgt
Richtung Hallendecke, als Keilhofer meinte, dass sich die Besucher der Eishalle in Bad Reichenhall
fünf Minuten vor dem Einsturz auch sicher gefühlt hätten.
Beifall gab es dafür nicht von den Zuschauern. Den erntete dann Sepp Leher, Kreisobmann des Eisschützenkreises
100 Bayerwald, als er meinte, dass bis jetzt noch keine Eishalle gebrannt hätte; und dass die
Vorschriften, die die teuere Sanierung erforderlich machen würden, absolut überzogen seien. Dass der
Landkreis mit seinen 1,25 Millionen Euro, mit denen er sich an der Sanierung beteiligen würde, noch ein
bisschen nachlegen könnte, dieser Hoffnung machte Landrat Heinz Wölfl schnell ein Ende. Er erwähnte
die vier Kommunen, denen der Landkreis für ihre Bäder, Museen oder Langlaufzentren 0 Euro gewährt,
weswegen die 1,25 Millionen Euro für die Stadt Regen wirklich das letzte Wort sei.
„Sehen Sie einen Hoffnungsschimmer am Horizont?“ fragte Breitkopf Minister Helmut Brunner. Was der
zum jetzigen Zeitpunkt verneinen musste. Aber mit den 4400 Unterschriften für die Eishalle im Gepäck,
die ihm Martin Vanek überreichte, werde er sich in München nochmals für die Eishalle stark machen und
versuchen, Geld für die Sanierung aufzutreiben. Ganz oben, bei Ministerpräsident Horst Seehofer, werde
er die Liste abgeben, so der Minister.
Dass die Halle vor allem eine überregionale Einrichtung ist, die in erster Linie von Sportlern genutzt wird,
die nicht aus der Stadt kommen, belegte die Unterschriftenliste. Von den 4400 Unterschriften stammen
rund 1400 von Regener Bürgern, mehr als zwei Drittel von auswärtigen Eishallen-Fans.
Von der Wichtigkeit der Halle für die Schulen, für den Sport, für die Jugend und den Tourismus sprach
Bürgermeisterin Ilse Oswald in ihrer Stellungnahme auf dem Eis. Und sie musste auch feststellen, dass
das Zeit-Diktat bei Live-Sendungen unerbittlich ist. Sie hätte noch so viel zu sagen gewusst, konnte es
aber nicht mehr anbringen.
Schnell leerte sich die Halle, als die Sendung vorbei war, ruhig war die Stimmung. So richtig froh und
zuversichtlich war niemand. Halt, doch, für ein kleines Mädchen hatte der Eishallenbesuch gestern doch
eine gute Nachricht gebracht.

         
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